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Verein für Erhalt des barocken Klangs

Obernkirchen / St. Josef Verein für Erhalt des barocken Klangs

Die Kirche St. Josef der katholischen Gemeinde steht unter Denkmalschutz. Das gilt aber nicht für die Orgel, die 1972 von der Firma Kemper in Lübeck eingebaut worden ist. An ihr nagt der Zahn der Zeit, und deshalb soll am Dienstag, 17. Mai, 20 Uhr, im Pfarrheim der „Orgelbauverein St. Josef Obernkirchen“ ins Leben gerufen werden.

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Seit mehr als 70 Jahren Organist: Franz Hunstiger. © sig

Obernkirchen (sig). Eine grundsätzliche Entscheidung darüber, dass alle notwendigen Sanierungsmaßnahmen in Angriff genommen werden sollen, hat der Gesamtkirchenvorstand bereits gefällt. Danach sollen die anstehenden Reparaturen mit einem Finanzvolumen von 46.600 Euro im ersten Halbjahr 2012 in Angriff genommen werden.

Der seit über sieben Jahrzehnten an der St.-Josef-Kirche wirkende Organist und Kantor Franz Hunstiger sieht in diesem Vorhaben die Chance, noch etwas mehr für die klangliche Aufwertung der mechanischen Orgel zu tun. Hunstiger: „Zwei Register sind nicht mehr brauchbar und müssen ersetzt werden. Natürlich wollen wir den barocken Klang dieses Instrumentes erhalten, aber es wird durch die Sanierung auch noch akustisch vielseitiger.

Und der Zeitpunkt dafür ist ideal, denn zwei der alten Register werden ohnehin ausgebaut.“ Udo Anke, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, verweist auf einen Kostenvoranschlag: Der zusätzliche Aufwand liegt bei 24.000 Euro. Um diese Mittel aufzubringen, soll der Förderverein gegründet werden, der sich bewusst „Orgelbauverein St. Josef Obernkirchen“ nennen will, weil es sich weiterhin gezielt um diese Aufgabe kümmern soll. Anke: „Es wird immer mal wieder notwendige Ausgaben in diesem Bereich geben, und deshalb möchten wir einen festen finanziellen Grundstock anlegen.

Ich habe eine Vereinssatzung erstellt, deren Entwurf vom Finanzamt gutgeheißen wurde. Damit ist sichergestellt, dass wir die Gemeinnützigkeit beantragen und Spendenbescheinigungen ausstellen können.“ Der Ortsausschuss des Kirchenvorstandes hofft, dass die Christen der Bergstadt bei diesem Projekt wieder ihren Zusammenhalt beweisen und möglichst viele von ihnen bei der Gründungsversammlung Mitglied werden. Natürlich sind auch einmalige Spenden willkommen.

Die Kirchengemeinde St. Josef ist nicht ganz unerprobt in solchen Situationen. Als die jetzige Orgel 1972 angeschafft wurde, gab es fast keine Zuschüsse vom Generalvikariat aus Hildesheim. Trotzdem wurden von der Kirchengemeinde damals rund 140.000 Mark aufgebracht.

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