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Volles Haus beim Starkbierfest

Party in der Liethhalle Volles Haus beim Starkbierfest

Auch bei ihrem zweiten „Starkbierfest“, das sie am Sonnabend in der Liethhalle gefeiert haben, konnten sich die Starkbierfreunde Obernkirchen wieder über ein volles Haus freuen.

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Später am Abend lassen sich zahlreiche „Starkbierfest“-Gäste zu dem von DJ Icke aufgelegten Achim Reichel-Hit „Aloha Heja He“ zu einer Ruder-Choreografie auf der Tanzfläche hinreißen. wk

Obernkirchen. Rund 400 Besucher: Männer und Frauen – jüngere und ältere – waren gekommen, um der Geselligkeit zu frönen, sich musikalisch vom Blasorchester des TSV Krainhagen unterhalten zu lassen und zu den von DJ Icke & Team aufgelegten fetzigen Partyhits zu tanzen.

 Bevor das von der Vehlener Hausbrauerei Meier speziell für dieses Event gebraute, mit einem Alkoholgehalt von ungefähr sechs Volumenprozent aufwartende, „Raptor“-Star-bier jedoch ausgeschenkt wurde, stand eine kurze Begrüßungsrede von Christian Anke auf dem Programm: „Wir sind auf dem besten Wege, dieses Fest fest in Obernkirchen zu etablieren“, resümierte der Vorsitzende der Starkbierfreunde beim Blick in die gut gefüllte Liethhalle. „Obernkirchen hat sich in den letzten Jahren zu einer Veranstaltungshochburg entwickelt“, betonte Anke, und verwies exemplarisch auf ebenfalls stark frequentierte Events wie die La-Flèche-Park-Feste, das Barbarossa-Fest, die Public Viewings anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien und die beiden Starkbierfeste.

 Für den Fassanstich, der nach dem gut 90-minütigen Konzert der TSV-Bläser zelebriert wurde, hatten Anke & Co. diesmal einen weiblichen Promi ausgeguckt – nämlich Julia Holtmann, Geschäftsführerin beim Gelldorfer Möbelhaus Holtmann. „Als Mann wäre ich wahrscheinlich schon aufgeregt, aber als Frau bin ich es nicht“, verriet die Unternehmerin zu Beginn des Abends. Denn anders als bei einem Mann bestehe gegenüber einer Frau ja nicht so eine große Erwartungshaltung, was das spritzerfreie Einschlagen des Zapfhahnes betrifft. Daher werde sie „einfach so doll zuschlagen, wie es geht“ und hoffen, dass nichts schief geht.

 So weit die Theorie. In der Praxis ging Holtmann der Job dann tatsächlich so locker von der Hand, wie sie es sich erhofft hatte: Schon beim ersten Schlag mit dem großen Holzhammer saß der Zapfhahn nahezu perfekt. Nur ein dünner Strahl des Starkbieres spritzte heraus, der von ihr aber mit drei weiteren gezielten Hammerschlägen abgestellt wurde. Und nachdem sie das frisch gezapfte Gebräu verkostet hatte, stellte sie, sehr zur Freude von Holger Meier, dem Braumeister der Vehlener Hausbrauerei Meier, anerkennend fest: „Der Bock ist gut gelungen.“

 Stärker ins Detail ging zu fortgeschrittener Stunde der Obernkirchener Guido Schmidt: Das „Raptor“ erinnere ihn vom Geschmack her an die Biersorte „Guinness“ aus Irland. Oder besser noch: „Es schmeckt wie Schwarzbrot mit Butter beschmiert.“ wk

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