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Wasser tritt durch Rohrlücken aus – und unterspült

Obernkirchen / Schäden Wasser tritt durch Rohrlücken aus – und unterspült

Der Starkregen im Juli hat seine Spuren hinterlassen. In diesen Tagen lässt die Stadt Obernkirchen die Schäden reparieren.

Obernkirchen (rnk). Rein längenmäßig entstand der größte Schaden an der Rintelner Straße. Dort wurde auf der stadteinwärts linken Seite auf rund 50 bis 60 Metern der Bürgersteig hochgespült. Anschließend entstanden Absackungen im Gehweg. Die Ursache dafür sind alte und daher marode Rohre, die nicht immer dicht schließen.

Durch Erdbewegungen haben sie sich im Laufe der Jahre verschoben, so entstanden Lücken, durch die das Wasser beim Starkregen herausdrückte und das Pflaster unterspülte. Wo die Rohre kaputt sind, werden sie ausgetauscht.

Ganz neu sind Schäden dieser Art nach starken Regengüssen für die Stadt nicht: Auch oberhalb der jetzigen Baustelle kam es in den vergangenen Jahren immer mal wieder zu (kleineren) Schäden. In den nächsten Tagen soll die Baustelle abgeschlossen werden. Normalerweise würden sich die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes um die Pflasterung der Gehweg-Baustellen kümmern, aber das ist bei dieser Größenordnung nicht möglich. Hinzu kommt noch die Urlaubszeit und erkrankte Mitarbeiter. Nach Preiseinholung entschloss sich die Stadtverwaltung, die Sanierungsmaßnahmen und Pflasterarbeiten zu vergeben.

Bereits erledigt sind die Arbeiten an der Stoevesandtstraße/Nachtigallenweg. Dort gab es vor allem Ärger mit einem Regenwasserschacht, der hydraulische Anforderungen stellt und der nicht so funktionierte, wie er sollte. Die Folge: Immer wieder wurde das Pflaster hochgespült. Da es dort auch Reparaturbedarf an der Schmutzwasserleitung gibt, soll beides in einem Zuge erledigt werden, um Kosten zu sparen. Das gilt auch für Krainhagen in der Lindenstraße, wo sich das viele Nass im Regenwasserkanal Austrittsmöglichkeiten suchte und fand. Die Folgen der Ausspülung sind nun beseitigt.

Zu guter Letzt gab es auch Ärger in Vehlen und zwar Vor dem Felde: Dort war ein Durchlass leicht auseinandergedrückt, durch ein kleines Loch trat Wasser aus und unterspülte den bituminösen Belag. Nach ersten Sicherungsmaßnahmen vom Bauhof, wurde das Loch im Durchlauf abgedichtet und die Absackung verfüllt und verdichtet.

Schließlich ist hohe Zeit der Landwirtschaft und die Absackung befand sich im Fahrbereich. Und Sicherheit geht eben vor.

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