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Obernkirchen Stadt Wenn es um den Maibaum geht, ziehen alle an einem Strang
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Wenn es um den Maibaum geht, ziehen alle an einem Strang
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21:34 01.05.2012
„Baum – hoch!“: Bürgermeisterin Christel Bergmann, Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann, Superintendent Reiner Rinne und Rolf Prasuhn (von links) ziehen an einem Strang.  Quelle: möh
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Bad Eilsen/Heeßen (möh). Mehr als zufrieden zeigte sich die CDU-Fraktion im Rat Heeßen, dass zu ihrer Maibaum-Veranstaltung so viele Gäste wie seit Jahren nicht mehr erschienen waren.

Wenn der Schützenverein seinen Maibaum, der 15 Meter hoch ist, aufstellt, ist was los. So auch gestern. Auf die Gäste warteten Bratwurst sowie Kaffee und Kuchen; Geoffrey Rich mit Band sorgte für Musik. Die Schützen boten einen Tag der offenen Tür an, informierten über ihre Sportgeräte und auch ein Pokalschießen, an dem alle Interessenten mit „ruhiger Hand“ teilnehmen durften, stand auf der Tagesordnung. Bürgermeisterin Christel Bergmann dankte dem Verein, dass er die Tradition des Maibaumes hoch hält. Die Veranstaltung sei zum festen Bestandteil im Terminkalender der Gemeinde geworden.

Wie in den Jahren zuvor, zeichnete auch Fritz Möller mit „schwerem Gerät“ dafür verantwortlich, den überaus schweren Maibaum aufzustellen. Aber Bergmann, Superintendent Rinne, Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann und Ratsherr Rolf Prasuhn ließen es sich unter dem Beifall der Zuschauer nicht nehmen, mit einem dicken Seil unterstützend dafür zu sorgen, dass der Baum seine Spitze kerzengerade in den Himmel reckt.

Sonnenschein und milde Temperaturen bescherten Heeßen eine Rekordkulisse, als eine große Birke aufgestellt wurde. Kinder aus dem Dorf waren mit von der Partie, als es galt, den Baum mit bunten Schleifen in Landesfarben zu schmücken. Als Gegenleistung erhielten sie eine Bratwurst und ein kaltes Getränk. Ex-Bürgermeister Wilhelm Brümmel begrüßte unter den Gästen auch Bürgermeister Harald Bokeloh, der mit anfasste, um den Baum in die Höhe zu ziehen und fest zu verankern. Einige Gäste erinnerten sich noch an 2011: Damals konnte der Baum erst im zweiten Versuch aufgerichtet werden. Für Musik sorgte der Spielmannszug Ahnsen.

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