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Wer ein Ziel vor Augen hat, lernt viel besser

Obernkirchen / Zukunftstag Wer ein Ziel vor Augen hat, lernt viel besser

Am Zukunftstag sollen Mädchen und Jungen dazu angeregt werden, die traditionell unterschiedlichen Berufswelterfahrungen zu überprüfen und mit ihrer Lebenslaufplanung zu verbinden. Im Schulzentrum wurden jetzt die Ergebnisse präsentiert, denn die Schüler der siebten, achten und neunte Klassen hatte ihre Erfahrungen niedergeschrieben und stellten sie in den Schulgängen aus.

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Der Zukunftstag wird seit zehn Jahren angeboten, die Schüler feiern mit Kuchen und Torten mit. © rnk

Obernkirchen (rnk). Das mache gleich mehrfach Sinn, erklärt Lehrerin Hanne Piel, die Aktion gemeinsam mit Schulsozialarbeiterin Julia Wiersig geplant und durchgeführt hat. So könnten sich die Schüler buchstäblich vor Augen führen, wie groß das Angebot an Berufen in Schaumburg überhaupt sei (es ist riesig, wie sich schon beim zweiten Blick zeigte), zudem sei der Zukunftstag vor allem für die Schüler eine Chance: Sie könnten einen ersten Blick ins Berufsleben werfen.

Und der hat zuweilen höchst erfreuliche Konsequenzen zur Folge, erklärt Hanne Piel: Wenn es einem Schüler in einem Berufsbild gefällt, er dort aber hört, für einen Ausbildungsplatz müsse man einen Realschulabschluss oder einen guten Hauptschulabschluss haben, „dann fängt der Schüler an, richtig zu lernen“. Zumal einige Betriebe von den Schülern beim Zukunftstag durchaus beeindruckt waren und Ausbildungsplätze in Aussicht stellten.

Zudem könnten die beim Zukunftstag gesammelten Erfahrungen weitergegeben werden: Die Betriebe wurden auch bewertet. Das findet Hanne Piel durchaus richtig: „Wenn ein Schüler die Erfahrung macht, dort braucht man nicht hingehen, dann muss man ja keinen mehr hinschicken. Das macht dann keinen Sinn.“

Der Zukunftstag baue weiterhin mögliche Hemmschwelen ab, was mit Blick auf die in der achten und neunten Klasse anstehenden Praktika von Vorteil sei, aber am allerwichtigsten sei, dass er ein erstes Fenster sei, sagt Lehrerin Piel: Je eher dieses Fenster im Leben eines jugen Menschen aufgehe, je früher dem Schüler klar werde, was er beruflich machen könnten (und was nicht), desto engagierter werde er auch in der Schule: „Ab dahin lernt er ganz anders.“

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