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Wozu brauchen wir Wasser?

Obernkirchen Wozu brauchen wir Wasser?

„Wozu brauchen wir eigentlich Wasser? Wir werden an der Aue prüfen, wie sauber der Bach wirklich ist“, sagte Erhard Vinke, der das Gewässerseminar leitet. Insgesamt zwölf Kinder haben an dieser Owoki-Ferienaktion des Jugendzentrums teilgenommen.

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In Zweierteams geht es beim Owoki-Gewässerseminar mit Kescher und Plastikschalen in die Aue bei Bad Eilsen. 

Quelle: tla

Obernkirchen. „Der Bach ist ein Fließgewässer, dieses wird natürlich durch die Erde gefiltert.“ Vinke hat am Anfang der Veranstaltung einige theoretische Infos zur Natur gegeben.

 „Seminar, das klingt so nach Lernen“, sagte er. Aber Gummistiefel, rutschfeste Schuhe, Regenjacken, Kescher, Plastikschalen und Pinsel deuteten auf eine Entdeckungsreise hin. Gesagt, getan – mit einem Bulli und Autos ging es vom Jugendzentrum Obernkirchen an die Aue nach Bad Eilsen. Eine Becherlupe durfte selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. Bevor es mit den Füßen in das Gewässer ging, an eine Stelle, die das gut ermöglicht, erklärte Vinke die unterschiedlichen Materialien.

 „Mit dem Sieb gehen wir Angeln, ihr werdet sehen, wie schnell es sich füllt. Der Pinsel dient dazu, die einzelnen Dinge aus dem Bach sauber zu machen, wie bei Goldwäschern“, erzählte Vinke, der selbst begeistert dabei mitwirkte und Tipps gab.

 Unterstützt wurde er von Lena Glinka, die derzeit ein Praktikum im Jugendzentrum absolviert. Die Aue ist zudem Forellengewässer. Paul und Leo haben jedoch nur kleine Fische gefangen: „Die sind uns aber wieder entwischt“, sagte Paul.

 Derweil zeigte der Seminarleiter anderen Teilnehmern, was sich für Kleinstlebewesen unter den Steinen im Bach befinden kann. „Hier seht ihr zum Beispiel Köcherfliegenlarven und Strudelwürmer. Außerdem gibt es hier Prachtlibellen.“ Alissa und Celine waren erfolgreich. In ihrer Becherlupe präsentieren sie einen kleinen Fisch. Zudem fanden sie am Ufer ein winziges Schneckenhaus, „mit Inhalt“, sagte Alissa. Anhand einer Informationsschablone konnten die Kinder nachsehen, was sich alles im Kescher angesammelt hat. Bachflohkrebse kamen dabei häufig vor. „Das ist ein Anzeichen dafür, dass das Wasser hier in der Aue recht sauber sein muss“, sagte Vinke. tla

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