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Zukunft für Kinder und Jugendliche wird neu geplant

Obernkirchen Zukunft für Kinder und Jugendliche wird neu geplant

Gute Nachrichten für die Kinder- und Jugendarbeit in der Bergstadt: Der Jugendring wird für die Zeit zwischen dem 1. August und 31. Dezember 2015 einen Personalkostenzuschuss von 5500 Euro erhalten.

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Erhard Vinke hält die Tür zum Jugendzentrum weit offen. Er tritt die Stelle des Leiters zum 1. August an Nachfolgerin Susanne Veentjer ab.

Obernkirchen. Außerdem ist gegen anfänglichen Widerstand offiziell beschlossen worden, dass Susanne Veentjer ab 1. August 2015 bei der Stadt Obernkirchen als Sozialpädagogin für die Sozialarbeit in der Kommune angestellt wird. Ferner fördert die Stadt die Finanzierung für Bau und Einrichtung einer neuen Krippengruppe im Gemeindezentrum Rote Schule. Ein entsprechender Betriebsführungsvertrag zwischen dem Rathaus und dem evangelsichen Kindertagestättenverband Grafschaft Schaumburg ist so gut wie unterschrieben. Auch die Zeichen für die Einrichtung einer weiteren Regelkindergartengruppe in der Dorfgemeinschaftsanlage (DGA) Vehlen stehen auf Grün.

Alle diese Nachrichten hörten die Politiker jetzt im Ausschuss für Bürger und Bildung beziehungsweise im Stadtrat. Jugendring:

Der Beschluss, dem Jugendring den besagten Personalkostenzuschuss zu gewähren, geht auf eine Entscheidung des Verwaltungsausschusses (VA) zurück. „Über eine Förderung in den Folgejahren soll entschieden werden, sobald ein Konzept für die weitere Jugendarbeit vorliegt“, berichtet Kerstin Farr, stellvertretende Fachbereichsleiterin „Bürger“. Susanne Veentjer:

„Die Verträge mit Susanne Veentjer sind vorbereitet, bedürfen nur noch der Unterzeichnung“, erklärt Fachbereichsleiter Bernhard Watermann. Die Sozial- und Medienpädagogin, die beim Jugendring bislang eine halbe Stelle hat, tritt ab 1. August die Nachfolge von Erhard Vinke als Leiter des Jugendzentrums an. Jetzt gibt es mit dem besagten Personalkostenzuschuss von 5500 Euro bis Ende 2015 Planungssicherheit.

„Wir würden uns freuen, wenn die halbe Stelle respektive der Zuschuss der Stadt erhalten bleibt“, hatte Florian Burger-Freund geworben. Der Geschäftsführer Jugendring und Sprecher hatte darauf hingewiesen, dass es anderenfalls in der Jugendarbeit Unruhe geben werde, die Umfang und Qualität der pädagogischen Arbeit enorm schade. Die derzeitige Arbeit lasse sich zudem mit Honorarkräften nicht leisten.

Die jetzige Lösung geht auf einen Vorschlag von Vinke zurück. Dieser hatte angeregt, den Status quo bei der Bezuschussung für 2015 so zu belassen, wie er ist. Genauer, ihn so lange zu belassen, bis Rat und Verwaltung klar ist, wie sich ein künftiges Bürger- und Familienzentrum an einem möglicherweise anderen Standort entwickeln soll.

Rote Schule: Für Bau und Einrichtung einer neuen Krippengruppe im Gemeindezentrum Rote Schule zahlt die Stadt einen Zuschuss, der sich für das Kindergartenjahr 2015/2016 auf 64.000 Euro beläuft; auf das Haushaltsjahr 2015 entfallen anteilig 27.000 Euro. Das Geld muss die Stadt außerplanmäßig bereitstellen. Die Investitionskosten betragen laut Kirchengemeinde 100.000 Euro, wovon 77 Prozent vom Land übernommen werden. Die verbleibenden 23.000 Euro sind als Investitionskostenzuschuss von der Stadt zu tragen. Daneben muss diese auch die Investitionskosten für die Einrichtung der Krippengruppe tragen. Sie sollen sich auf 20.000 Euro belaufen und müssen von der Stadt ebenfalls außerplanmäßig bereitgestellt werden.

Kiga Vehlen: Aufgrund der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bürger und Bildung soll zur Deckung des voraussichtlichen Bedarfs an weiteren Regelkinderplätzen eine zweite Gruppe in der Kindertagesstätte „Elim“ der Kirchengemeinde Vehlen eingerichtet werden.

„Die Kirchengemeinde Vehlen ist grundsätzlich bereit, als freier Träger ab 1. Oktober eine weitere Regelkindergartengruppe zu betreiben“, so Farr. Eine Betriebserlaubnis sei von der Landesschulbehörde in Aussicht gestellt worden. Nun müssten noch der Brandschützer und der Gemeindeunfallversicherungsverband zustimmen. Ferner müsse die Stadt die Wand zwischen zwei Räumen durchbrechen lassen, um im Sanitärbereich eine Dusche und eine Wickelkommode installieren zu können. Die Mittel für den Betriebsführungszuschuss muss die Stadt ebenfalls außerplanmäßig bereitstellen.

Die Investitionskosten betragen etwa 40.000 Euro. Daneben sind auch die Kosten für die Einrichtung der Regelgruppe durch die Stadt Obernkirchen zu tragen. Sie sollen sich ebenfalls auf 20.000 Euro belaufen.

Bezahlt werden soll das, was die Stadt an Geld in Rote Schule und Vehlen einbringt, dadurch, dass Sanierungsarbeiten an einer Wohnung sowie an Regenwasserkanälen vorerst aufgeschoben werden. tw

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