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Obernkirchner Trafohaus Zukunftssicher

Nach dem Umbau wird das Trafohaus im kleinen Rahmen „wiedereröffnet“. Die Vorsitzende des Kulturfensters Obernkirchen, Dörte Worm-Kressin, begrüßte daher nicht nur die anwesenden Mitglieder des Vereins, sondern vor allem die beteiligten Handwerker, Helfer, Spendensammler und Sponsoren.

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Das Trafohaus ist für die Zukunft gewappnet.

Quelle: rnk

Obernkirchen. Begrüßt wurden zudem die leitungsgebenden Nachbarn, schließlich führt die neue Abwasserleitung über das Nachbargrundstück der Familie Nix bis hin zum Anschlusspunkt auf dem Grundstück des Hauses Bergfrieden.

Nach einer wirklich langen und intensiven Planungsphase freue sich das Kulturfenster als Trägerverein, dass durch die umgesetzten Maßnahmen, der Sanierungen im Außenbereich, der infrastrukturellen Verbesserung im Innenbereich, das Trafohaus „zukunftssicher“ aufgestellt sei, so Worm-Kressin.

Bürgermeister Oliver Schäfer stellte die gute Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Wehmeyer heraus. Er freute sich auch über die Fördermittel aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“. Schäfer verwies zudem auf die Verbesserung der Stromversorgung durch Schaffung eines „neuen Verteilerpunktes“ für alle Veranstaltungen auf dem Kirchplatz.

Das Trafohaus wurde 1904 gebaut und 1905 vom Gesamtbergamt Obernkirchen in Betrieb genommen, um die Stadt Obernkirchen mit Strom zu versorgen. Der Strom wurde vom Georgsschacht in Stadthagen geliefert und von dessen Elektrischer Zentrale nach Obernkirchen abgegeben. Er wurde im Umspannwerk beim Stift umgewandelt und in ein Leitungsnetz eingespeist.

Nach Brand restauriert

Anfang der 1990er Jahre wurde das Haus durch Brand zerstört und restauriert. Das Transformatorenhaus wird links von der Stadtschule des späten 19. Jahrhunderts und rechts vom früheren Bergbotenhaus eingerahmt. Auf der Nordseite des Kirchplatzes steht die frühere Admiral-Scheer-Schule, jetzt das Museum der Stadt.

Nach der Sanierung wird das Trafohaus öfter geöffnet sein. Das erste „Offene Trafohaus“ ist für den 5. Mai geplant. Dann wird ab 18 Uhr zur „Spanischen Nacht“ eingeladen. Von Mai bis zum Oktober soll das Trafohaus an jedem ersten Freitag im Monat ab 18 Uhr geöffnet sein.

Das Kulturfenster hat mittlerweile sein Jahresprogramm vorgelegt: Am 30. April wird beim La-Fléche-Parkfest mitgefeiert, am 21. Mai liest Christine Fischer Texte von Kristiane Allert-Wybranietz und untermalt diese musikalisch. Am 27. September stehen die Niedersächsischen Musiktage an, an denen sich das Kulturfenster beteiligen wird. Und am 3. November gibt es im Rahmen der Paroli-Kleinkunsttage ein Wiederhören mit Paul O’Brien, der im Festsaal des Stiftes singt. Am 3. Dezember steht für das Kulturfenster der Adventsmarkt an. rnk

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