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Zwei moderne Geschäfts- und Wohnhäuser an Friedrich-Ebert-Straße

Neubau nach Abriss Zwei moderne Geschäfts- und Wohnhäuser an Friedrich-Ebert-Straße

In der Kernstadt kündigt sich Einschneidendes an: Die beiden Geschäfts- und Wohnhäuser Friedrich-Ebert-Straße Nr. 6 und Nr. 8 sollen abgerissen werden und zwei Neubauten weichen – beide abermals mit Geschäftsraum im Erd- und Wohnraum im Obergeschoss.

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Leerstand: Friedrich-Ebert-Straße Nr.6, zuletzt Sitz eines Sportartiklers.

Quelle: tw

Obernkirchen (tw). Und: Die Baulücke Friedrich-Ebert-Straße 9 vis-à-vis soll etwas später geschlossen werden, ebenfalls durch einen Neubau. Bürgermeister Oliver Schäfer verspricht sich von den drei Vorhaben eine „Signalwirkung für das gesamte Zentrum der Bergstadt“.

 Vor dem Bauausschuss hat sich der Rathauschef jetzt dafür das Grundsatz-Ja der Politiker um Manfred Eßmann (SPD) und damit grünes Licht für die Bauleitplanung geholt. Schäfer: „Eigentümer der beiden Gebäude und des Baugrundstücks auf der gegenüber liegenden Seite ist die Obernkirchener Stadtentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (OSB).“ Diese wolle und werde die Objekte in Kürze an ein Investorenehepaar aus dem Schaumburger Land verkaufen. Die Gebäude Nr. 6 (dort befand sich zuletzt ein Sportartikelgeschäft) und Nr. 8 (letzte Nutzung Buchhandlung) sollen dann von dem Ehepaar abgerissen werden, die Baulücke gegenüber zunächst als Lagerort respektive Umschlagplatz für Baumaterial dienen.

 „Priorität“, so der Bürgermeister, „hat in beiden Fällen zunächst eine Geschäfts- respektive Gewerbenutzung im Erdgeschoss.“ Die Akquise dafür habe bereits begonnen. Erst wenn sich zeigen sollte, dass sich niemand Geeignetes als Pächter findet, soll auch das Erdgeschoss als Wohnraum genutzt werden können; eben das hätte der aktuelle Bebauungsplan nicht zugelassen. „Bei den Wohnungen soll es sich primär um Eigentumswohnungen handeln“, sagt Rathausmitarbeiter Michael Swoboda auf Nachfrage: Zur Identität der Investoren wird derzeit noch nichts gesagt. Die Zuschnitte der Räume und ihre jeweilige Größe in Quadratmetern bleiben einstweilen ebenfalls im Dunkeln.

 Ganz wichtig aber: „Der typische Charakter der Friedrich-Ebert-Straße wird auch mit den Neubauten erhalten bleiben“, betont Schäfer. Dazu gebe es vom Investorenehepaar mehrere Vorschläge zur Gestaltung der Fassaden – von klassisch bis modern. Im Gespräch sei, die Neubauten gegenüber dem jetzigen Bestand womöglich zu tauschen. Soll heißen: Das kleinere Gebäude Nr. 8 würde dann mit dem größeren Gebäude Nr. 6 die Plätze tauschen. Die nach dem Abriss freien Baugrundstücke sollen zudem eine Vorder- und eine Hinterbebauung erhalten. Dabei soll die vordere zur Friedrich-Ebert-Straße hin einen Innenhofcharakter bekommen. „Letzterer“, so Schäfer, „soll auch der Erschließung der Objekte dienen.“ Die Barrierefreiheit werde durch Aufzüge hergestellt.

 Eben dieses Konzept, also Vorder- und Hinterbebauung mit Barrierefreiheit, sei zeitversetzt auch für die derzeitige Baulücke Nr. 9 angedacht, die zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls mit einem Geschäfts- und Wohnhaus geschlossen werden soll. Details sollen dann von einem Planer bei einer späteren Zusammenkunft des Bauausschusses vorgestellt werden.

 Bei dessen jüngstem Treffen fiel das, was Schäfer darlegte, auf fruchtbaren Boden: Die Politiker votierten einstimmig dafür, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan auf den Weg zu bringen.tw

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