Obernkirchen (cs). Um ein Gedränge vor der Meldeliste zu verhindern, wurden die 40 teilnehmenden Paare in diesem Jahr erstmalig ausgelost. Sicherlich ein Verfahren, das allen gerecht wird, zumal diejenigen, die in diesem Jahr Lospech hatten, im nächsten Jahr mit einer Wildcard ausgestattet sind und einen Startplatz sicher haben. Wie immer wurde die Trophy als Chapman-Vierer ausgespielt: Das heißt, jeder Spieler eines Paares schlägt ab, dann wird der Abschlag einmal über Kreuz gespielt. Danach muss ausgewählt werden, welcher Ball weiter gespielt wird, wobei die Partner dann immer abwechselnd schlagen.
Bei so vielen Auswahlmöglichkeiten kommen bei dieser Spielvariante gute Ergebnisse zustande, und für einen Sieg müssen schon Punktzahlen im Endvierziger Bereich erzielt werden. In diesem Jahr musste sogar die Fünf vorne stehen, um zu gewinnen. Mit 50 Stableford-Punkten siegten im Netto Frank Peters und Hans-Dieter Miersch. Rang zwei sicherten sich Hannelore Peinemann und Thomas Bruns mit 46 Punkten. Heiß umkämpft war Platz drei, dort waren Christiane und Ernst-Dieter Bolte mit 45 Punkten im Stechen vorne, vor Heinz und Steffen Ackmann sowie Barbara und Hugo Sültemeyer, die ebenfalls 45 Punkte erreicht hatten. Den Bruttosieg verbuchten Matthias Kater und Jörg Paul mit 33 Bruttopunkten für sich. Zudem gab es noch attraktive Preise in den Sonderwertungen „Nearest to the Pin“ und „Longest Drive“. Am nächsten Flaggenstock platzierte Renate Watermann vom Hamelner Golfclub ihren Abschlag bei den Damen und bei den Herren der Schaumburger Andreas Proske.
Die Wertung des längsten Abschlages wurde in drei Wertungsklassen für Frauen und Männer getrennt ausgetragen. In der Klasse A hatten Andrea Muth und Andreas Proske den längsten Drive, während in der Klasse B Corinna Bohnen und Wolfgang Dreyer den längsten Abschlag auf dem Fairway platzierten. In der Klasse C gewannen Catrin Böse und Steffen Ackmann die Sonderwertung „Longest Drive“.
SN-Online.de Anmeldung
