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Ärger in "Die Emme"

Stemmemer wird für ihn überraschend von der Polizei gestoppt Ärger in "Die Emme"

Reinhard Köpp aus Stemmen ist sauer. Seit rund 30 Jahren fahren er und seine Familie mehrmals wöchentlich nach Bückeburg zum Einkaufen, sagt er.

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Erst wenn die Bauarbeiten an der Hauptstraße in Todenmann beendet sind, wird Die Emme wieder vollständig freigegeben.

Quelle: tol

Eisbergen/Todenmann. Ihre Strecke der Wahl führt über Eisbergen und Todenmann. In Eisbergen nehmen sie Die Emme nach Todenmann. So weit, so die Routine.

Doch als Köpp am Dienstagmorgen gegen 10 Uhr von einer Erledigung in Bückeburg zurückkehrte und in Todenmann, wie gewohnt, in Die Emme einbog, wurde er prompt von der Polizei abgefangen. Sein Vergehen: Missachtung des Verkehrsschildes „Anlieger frei“. Ein Schild, das Köpp allerdings noch nie zuvor wahrgenommen hat.

Tatsächlich wurde das Schild nämlich erst im Zuge der baubedingten Vollsperrung der Hauptstraße in Todenmann aufgestellt, wie Bernd Houppert, Leiter des Ordnungsamts Porta Westfalica, auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt. So solle verhindert werden, dass die Anwohner der Eisberger Straße Die Emme und ihrer Nebenstraßen durch Ausweichverkehr aus Todenmann belastet werden. Die Einschränkung werde mit Ende der Bauarbeiten wieder aufgehoben, so Houppert weiter.

Köpp hat für diese Maßnahme jedoch kein Verständnis. „Das ist doch die reinste Abzocke“, findet er. Seiner Meinung nach hätte man die Bürger zuvor über die neue Verkehrsregelung informieren müssen, erst recht wenn sie es seit Jahrzehnten gewohnt seien, diese Straße zu befahren.

Einen bloßen Hinweis von der Polizei hätte er sich auch noch gefallen lassen, um sich das nächste Mal an die Neuregelung zu halten, betont Kopp.

Stattdessen wurde er von den Ordnungshütern prompt zur Kasse gebeten und musste ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro zahlen.

pk

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