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Alles neu – nur die Karte stimmt noch nicht

Engern / Infotafel Alles neu – nur die Karte stimmt noch nicht

Wer auf dem Weserradweg fährt, der braucht gar nicht lang zu suchen, bis er an so einige Empfehlungen kommt, was er sich denn in der Nähe ansehen könnte: Hinweistafeln mit historischen Verweisen, dem aktuellen Standort und Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind an markanten Punkten entlang des Weges aufgestellt. Ein weiteres Schild dieser Art steht nun auch in Engern an der Weser.

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Stoßen an auf ein neues Verweilplätzchen an der Weser: Engerns Ortsbürgermeister Dieter Horn (v.l.), Uwe Quindt vom Tiefbauamt, Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz und Ratsherr Dr. Dietmar Nolting, der kurzerhand mit Rad, Hund und Wein zum Termin kam.

Quelle: mld

Engern (mld). Anlass dafür sind 300 Jahre alte Markierungssteine, die 2008 bei Baggerarbeiten gefunden und von denen einige später am Engerschen Weserufer aufgestellt wurden (wir berichteten).

„Wir haben damals schon gesagt, dass wir die Steine nicht einfach nur so hinstellen, sondern auch erläutern wollen“, so Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz gestern Nachmittag bei der Einweihung. Um die Geschichte der Steine, die einst ein Stück des früheren Treidelpfades markierten, zu erläutern, wurde das Stadtarchiv bemüht, in dem tatsächlich noch eine farbige Lithografie einer damaligen Weseransicht aufzufinden war. Und auch über das „Treideln“ informiert das neue Schild. Das Schild, betont Buchholz, sei keinesfalls nur für Touristen gedacht, sondern auch für Rintelner, da schließlich auch viele hiesige Radfahrer den Weserradweg nutzten.

Und ein neuer Tisch mit Sitzbänken am Weserufer soll den wissbegierigen Radfahrer zum Verweilen einladen. Das Ensemble ist übrigens auf Schotter gebettet und einbetoniert, um gegen Hochwasser gerüstet zu sein. Gefördert wurde das Projekt vom EU-Programm „Leader“ zu 42 Prozent, wie Buchholz mitteilte, denn: Das Informationsschild gehöre zu einem „Paket von Maßnahmen“ für die Region Weserbergland, wie etwa auch die Ausschilderung von Wanderparkplätzen.

Die Karte auf dem neuen Schild muss allerdings noch einmal ausgetauscht werden: „Da sind wohl zwei Masken übereinander gelegt worden“, suchte Buchholz nach einer Erklärung, warum dort etwa Ahe als Strücken bezeichnet wird und statt Exten Uchtdorf gegenüber auf der anderen Weserseite liegt. „Das wird natürlich berichtigt“, kündigte Buchholz an.

Engerns Ortsbürgermeister Dieter Horn hatte, passend zum neuen Verweilplätzchen, gleich noch einen Vorschlag: Vom Rastplatz aus könne man doch einen kleinen Pfad direkt zur Weser einrichten.

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