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Alles, was Spaß macht

Ferienprojekt in Rinteln Alles, was Spaß macht

Seit mehr als einem Jahr haben die Jugendlichen beim Kinderschutzbund immer wieder den Wunsch nach einem täglichen Freizeitprogramm in den Sommerferien geäußert. Gemeinsame Aktivität, Fitness, Kultur und Gesundheit nannten sie als Ziele. Das Bauwagenprojekt an der Behrenstraße in Exten machte es möglich.

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Zum Paddeln auf der Weser werden die Teenager vom Rintelner Kanu-Club eingeladen. pr.

Rinteln.  Zehn Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren starteten unter Leitung von Susanne Meyer und mit tatkräftiger Unterstützung einiger ehrenamtlichen Betreuer in das erste „Ferienfreizeitprogramm“. Alles im Rahmen des Projektes „Coaches für Teenager“ des Kinderschutzbunds Rinteln, das durch eine Spende der Bürgerstiftung Schaumburg ermöglicht wurde.

 Meyer erklärt, worum es geht: „Die meisten Teenager haben keine Möglichkeit an organisierten Freizeitangeboten anderer Träger teilzunehmen, da die finanziellen Mittel in den Familien meist nicht vorhanden sind und öffentliche Freizeitmöglichkeiten nur selten selbstständig in Anspruch genommen werden.“ Ziel sei es, durch die eigene Aktivität in der Freizeit die physische und psychische Gesundheit, die emotionale- und soziale Kompetenz und Teamfähigkeit der heranwachsenden Jugendlichen zu stärken und zu fördern.

 Gemeinsam mit den Jugendlichen wurden Vorschläge erarbeitet, woraus ein sechstägiges abwechslungsreiches, sehr aktives Freizeitprogramm mit viel Spaß und Teamgeist täglich von 10 bis 19 Uhr mit einer Übernachtung entstand.

 Zu den Aktivitäten gehörte Klettern im Seilgarten in Mardorf, wo Körperbewusstsein, Geschicklichkeit, Mut und die Verlässlichkeit aufeinander gemeinsam mit viel Spaß erlebt wurden. Hinzu kamen Tretbootfahren auf dem Steinhuder Meer, der Besuch des Wisentgeheges in Springe und außerdem eine Rinteln-Rallye sowie ein Schnupper-Rettungsschwimmen bei der DLRG Rolfshagen. „Wir sitzen alle in einem Boot“ hieß das Motto beim Kanufahren mit anschließender Abkühlung im Weserangerbad.

 Dem geplanten Zelten zum Abschluss in der „Bauwagenburg“ machte die angekündigte Gewitterlage einen Strich durch die Rechnung, doch davon ließen sich die Teilnehmer nicht die gute Laune verderben und zogen spontan mit Sack und Pack in die „Teenie-Räume“ des Kinderschutzbundes um. Dort wurden dann die Schlaflager auf dem Fußboden errichtet.

 Nach dem gemeinsamen Frühstück und Aufräumen folgte die Abschlussrunde, in der sich die Betreuer und Meyer bei den Jugendlichen für ihre Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft bedankten und die Teilnehmer ihre Wertschätzung gegenüber den Betreuern ausdrückten. Der Wunsch aller lautete: „Das machen wird nächstes Jahr bitte wieder.“

 Die Bürgerstiftung Schaumburg unterstützt aus Mitteln der „Christel Schwarz Stiftung“ das Aktivferienprogramm für Jugendliche im Rahmen des Projektes „Coaches für Teenager“ des Kinderschutzbunds Rinteln.

 Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.Kinderschutzbund-rinteln.de. Wer beim Projekt mitmachen möchte, kann sich bei Meyer unter Telefon (05751) 9933066 oder per E-Mail an teenie-coaches-rinteln@gmx.de melden. r

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