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Bald wieder standfest

Wennenkamp / Ludwigsturm Bald wieder standfest

Der Ludwigsturm auf dem Rumbecker Berg bei Wennenkamp steht zurzeit noch auf regelrecht tönernen Füßen. Die sechs Pfähle, auf denen der 1975 errichtete zweite Ludwigsturm steht, sind vergammelt.

Wennenkamp (pk). Von Anbeginn an, schildert Wennenkamps Verwaltungsstellenleiter Friedel Garbe, sei der aus Douglasien aus dem Möllenbecker Wald angefertigte Turm von hohen Bäumen umgeben gewesen. „Dadurch bekam das Holz des Turms kaum Sonne ab, also konnte es nie richtig trocknen“, schildert er. Das wiederum habe dazu geführt, dass das Holz von innen heraus zu gammeln begann.

 Im Auftrag der Gemeinnützigen Verwaltungs- und Siedlungsgesellschaft (GVS), dem Träger des Ludwigsturms, tauscht derzeit die Rintelner Firma Requardt Holzbau in einem aufwendigen Verfahren die sechs im Fachjargon Stiele genannten Pfähle aus. Vorab hatte Diplom-Ingenieur Horst Vöge aus Exten die Statik berechnet.

 Ein Stiel wurde bereits vor dem zurückliegenden Frosteinbruch ausgetauscht. Seit vergangenem Freitag werden die übrigen morschen Stiele herausgesägt und durch neue ersetzt. Befestigt werden die neuen Teile mit Stahllaschen und 20 Millimeter dicken Bolzen.

 Bei den neuen Holzteilen handelt es sich ebenfalls um Douglasienholz, wenn auch nicht aus dem Möllenbecker Wald, so doch aus dem Weserbergland, versichert Geschäftsführer Erich Requardt, der guter Hoffnung ist, dass die Arbeiten in einer Woche abgeschlossen werden können.

 Die Kosten der Instandsetzung belaufen sich auf 27000 Euro, teilt Horst Kohlmeier von der GVS mit. Bezuschusst wird die Reparatur jedoch durch „Leader+“-Mittel in Höhe von maximal 11500 Euro. Die genaue Summe ergebe sich erst aus der finalen Abrechnung.

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