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Bedarfsampel in Exten eingeweiht

Exten / Acht Sekunden Grünphase Bedarfsampel in Exten eingeweiht

Darauf haben Eltern und Kinder lange gewartet: Die Überquerung der Ortsdurchfahrt in Exten ist jetzt gefahrlos möglich. Gestern wurde die neue Bedarfsampel an der Einmündung Im Obernfeld in die Angerstraße in Betrieb genommen.

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Der Bedarf ist da: Während Eltern und Bürgermeister auf der anderen Seite warten, drücken Extener Kinder die Bedarfsampel, um die stark befahrene Straße überqueren zu können.

Quelle: dil

Exten (dil). Und gleich zeigte sich: Sie reagiert zwar langsam, gibt den Weg für Fußgänger dann aber nur acht Sekunden frei. Doch das sei Standard und reiche, meinten die Experten.

 Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz erklärte, das zwar eigentlich die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, zuständig sei, diese aber die Fußgängerzahl nicht ausreichend fand für die Einrichtung einer Ampel. Daraufhin habe die Stadt verschiedene Bedarfsstandorte untersucht und höchste Priorität für Exten festgestellt. Außerdem hätten Eltern mit einer Unterschriftensammlung Druck gemacht. „Dank an die Eltern, ohne deren Nachdruck es nicht so schnell gegangen wäre“, sagt Extens Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer.

 Die Firma Stührenberg aus Detmold habe den Bürgerwunsch nun umgesetzt und dabei neueste LED-Technik eingesetzt. Autofahrer werden auf der kurvigen Teilstrecke vorgewarnt. Vor der Exterbrücke und am Anger kündigen orangefarbene Blicklichter bereits an, dass Fußgänger die Straße überqueren wollen.

 Die Arbeiten hatten sich nach dem Ratsbeschluss Ende 2011 hinausgezögert, weil die nötige Fahrbahnmarkierung bei Frost nicht aufgebracht werden kann, so Tiefbauamtsleiter Andreas Wendt.

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