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Beginn des Ausbaus der Ortsdurchfahrt verschoben

Um eine Woche Beginn des Ausbaus der Ortsdurchfahrt verschoben

Eigentlich hat gestern der Ausbau der Ortsdurchfahrt L441 des Kirschendorfes losgehen sollen: der Beginn von eineinhalb Jahren Leben mit einer Baustelle auf der Hauptverkehrsstraße.

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Nur vorbereitende Maßnahmen: An der Hauptstraße in Todenmann werden die Sockel und Masten für die Ampelanlage und ihre Freileitung aufgestellt.

Quelle: dil

Todenmann (dil). Doch außer dem Aufstellen von Ampelmasten mit gelbem Fuß hat sich gestern nichts getan. Es fehlte die verkehrsbehördliche Anordnung, also die Entscheidung der Stadt Rinteln über die verkehrsregelnden Maßnahmen. Doch diese Anordnung war erst am Donnerstag letzter Woche beantragt worden. Heute ist der dazu vorgeschriebene Behördentermin an der Ortsdurchfahrt – die Anhörung also. „Gebaut wird erst ab nächster Woche“, teilte Uta Weiner-Kohl, stellvertretende Leiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, mit.

 „Wir sind auch verärgert“, sagte Weiner-Kohl auf Anfrage. „Aber wir können nichts machen, das Bauunternehmen nicht unter Druck setzen. Das geht erst, wenn wir meinen, der vereinbarte Abschluss der Bauarbeiten sei nicht mehr einzuhalten.“ Doch hier handele es sich ja erst mal nur um eine Woche. „Wir wissen auch nicht, warum die Firma nicht noch in dieser Woche loslegt. Wir haben mit dem Unternehmen aus dem Raum Osnabrück bisher noch nie zusammengearbeitet. Die Baufirmen brauchen aber immer auch etwas Spielraum, schon wegen ihrer anderen Baustellen, sonst würden sie die Preise erhöhen. Als Bauzeitende ist vertraglich der 15. Oktober 2016 festgelegt.“

 Gestern war ein Lastwagen der Firma in Todenmann, die die Baustellensicherung übernimmt. Das heißt, sie sorgt für Ampeln und Beschilderung, auch die der 2016 kommenden weiträumigen Umleitungen vor allem für den Schwerverkehr. Sie setzte entlang des ersten Bauabschnitts von der Einmündung Bleekebrink bis zur Josua-Stegmann-Kapelle Masten für die Ampelanlage und deren Verbindungskabel, alles versehen mit schweren gelben Füßen. Das Kabel wird als Freileitung geführt. An der Fußgängerampel zwischen Bleekebrink und Hotel „Altes Zollhaus“ ist auch schon die Straßenampel angebaut, aber noch verhüllt.

 „Die Einwohner und der Durchgangsverkehr sind nun eben noch eine Woche unbehelligt“, versucht Weiner-Kohl, der Verzögerung etwas Positives abzugewinnen. Zudem wird die Woche von der Baufirma noch genutzt, um den jetzigen Zustand der Straße zu dokumentieren und zu vermessen, wichtig für die spätere Abrechnung der Maßnahme.

 Der erste Bauabschnitt wird den Verkehr zunächst noch nicht stark beeinträchtigen. An der Südseite der Straße sollen eine Gosse und ein behelfsmäßiger Gehweg gebaut werden. Der erste Bauabschnitt ist rund 320 Meter lang und reicht von der Einmündung Bleekebrink/Zum Allersiek bis zur Josua-Stegmann-Kapelle. Nach dem Bau der neuen Gosse soll auf der Nordseite der vorhandene Gehweg zurückgebaut und ein neuer gemeinsamer Rad-Geh-Weg hergestellt werden, alles unter halbseitiger sperrung mit Ampel. Anschließend ist die Fahrbahnerneuerung im Tiefeinbau vorgesehen. Das ist mit einer Vollsperrung verbunden. Der erste Bauabschnitt soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein, die weiteren Bauabschnitte bis zum Ortsausgang folgen ab Frühjahr 2016.

 Auch Ortsbürgermeister Uwe Vogt ist sauer: „Da haben sich doch manche auf den jetzigen Baubeginn eingerichtet. Außerdem soll es am Mittwoch, 26. August, ab 19 Uhr im Gasthaus Droste noch eine Bürgerinformation zum Ausbau geben, obwohl er dann schon eine Woche laufen soll. Das ist eigentlich zu spät.“

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