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Bela Lange hat politische Erfahrung

Auetaler Gemeinderat Bela Lange hat politische Erfahrung

Doppelte grüne Frauenpower gibt es im neuen Auetaler Gemeinderat. Außer Anke Schmidt schaffte auch Bela Lange den Sprung in das politische Gremium. Vielen ist die Rannenbergerin noch aus dem Bürgermeisterwahlkampf 2014 bekannt, in dem sie mehr als 49 Prozent der Stimmen erringen konnte.

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Bela Lange

Rannenberg. „Damals habe ich gelernt, was ich auch vor der Kommunalwahl umgesetzt habe: Es ist wichtig, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, am liebsten an deren Haustür“, so Lange. Das hatte Erfolg. Lange ist mit 381 Stimmen direkt in den Rat gewählt worden. „Ich danke allen Wählern für ihr Vertrauen“, so Lange, die künftig gemeinsam mit Schmidt die Auetaler Politik mitgestalten wird. „Politik macht Spaß, wenn man sie erst einmal macht“, betont Lange.

Die ersten Erfahrungen in dieser Richtung hat sie im Landesfrauenrat Niedersachsen gemacht, der 65 Verbände und damit mehr als zwei Millionen Mitglieder im Land vertritt. Bei den Grünen ist sie zudem Kreisvorsitzende. Erst am Mittwoch wurde sie wieder in dieses Amt gewählt. Sie ist Mitglied im Parteirat und Delegierte im Bundesfrauenrat.

Demografischer Wandel fordert Gemeinde heraus

„So bringe ich alle Ebenen zusammen – Kommunal-, Landes- und Bundespolitik“, resümiert Lange. Diese Stärke werde sie künftig nicht nur im Rat selbst, sondern auch im Verwaltungsausschuss, im Bau- und Umweltausschuss sowie im Feuerschutzausschuss einbringen. „Als Fraktion haben wir Grünen in jedem Ausschuss einen Sitz, sodass wir an allen Themen mitarbeiten können“, hebt die Auetalerin hervor. Dabei sieht sie den demografischen Wandel als große Herausforderung für die Gemeinde. „Einerseits müssen wir Bedingungen schaffen, um attraktiv für Einwohner und Neubürger zu sein, andererseits müssen wir mit sinkenden Bevölkerungszahlen in den Dörfern umgehen.“

Besseres Netz, mehr Ärzte und Geschäfte

Internet und Handynetz, ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten, Leerstandsmanagement und Dorfentwicklung – das seien nur einige Stichworte, die für die Zukunft des ländlichen Raumes entscheidend sind. Für eine Verbesserung in diesen Bereichen will sie sich, gemeinsam mit Schmidt, einsetzen.

Langweilig wird es also nicht. „Das werden interessante Jahre“, zeigt sich Lange überzeugt. Dafür haben die Grünen auch durch ihre Entscheidung gesorgt, nicht mehr als Gruppe mit der SPD zusammenzuarbeiten, sondern als eigenständige Ratsfraktion. Damit gibt es nämlich keine Ratsmehrheit mehr (wir berichteten). Lediglich im Verwaltungsausschuss hat die SPD durch die Bürgermeisterstimme noch die Mehrheit. „Man wird mehr miteinander reden und diskutieren, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen“, so Lange. la

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