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Bullerborn soll gebändigt werden

Rannenberg Bullerborn soll gebändigt werden

Jetzt soll der Bullerborn endlich gebändigt und die Rannenberger Straße endgültig saniert werden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Auetal hat das Ingenieurbüro Kruse aus Porta Westfalica nach einer Lösung gesucht, um das Wasser aus der Quelle unter der Rannenberger Straße in „geregelte“ Bahnen zu leiten.

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Erst im vergangenen Herbst hat der Bullerborn wieder dafür gesorgt, dass das Wasser aus der Straße sprudelte.

Quelle: pr

RANNENBERG. „Geplant ist, Füllköper unter die Straße zu bringen, die das Wasser aus der Quelle aufnehmen und von dort direkt in den Regenwasserkanal ableiten“, erklärte Sebastian Wittek von der Bauabteilung der Gemeinde. Ferner ist die Errichtung eines offenen Notüberlaufes im Seitenbereich vorgesehen, der direkt mit dem Untergrund der Straße verbunden wird. Dieser Notüberlauf soll bei extremen Wassermenge für Entlastung der Füllkörper sorgen und das Wasser über die Seitenbereiche in die Gosse leiten.

„Das größte Problem ist, dass man die Wassermengen, die aus dem Bullerborn sprudeln, nicht messen kann“, so Wittek. Daher wisse man nicht, ob die geplanten Füllkörper unter der Straße ausreichen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen haben jedenfalls nicht gelangt. Der Bullerborn war immer stärker als die Straße. Trotz der 2014 eingebauten, quer über die Straße verlaufenden „Schwerlastrinne“ hatten die Wassermassen im November 2015 wieder unter der Fahrbahn einen so starken Unterdruck aufgebaut, dass die Straßendecke auf einem etwa zehn Meter langen Teilstück herausgedrückt wurde. Jetzt soll aber eine Endlösung umgesetzt werden. „Deshalb auch die zusätzliche Entlastung durch den Notüberlauf im Seitenbereich“, erklärte Wittek.

Im Oktober 2008 ist die sanierte Rannenberger Straße eingeweiht worden. Seitdem sind der Bullerborn und auch die Rannenberger Bürger nicht zur Ruhe gekommen. Immer wieder sprudelte die Quelle und sorgte für erhebliche Straßenschäden. Es wurde gesperrt, die Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf zehn Stundenkilometer gedrosselt, saniert und wieder für „Verkehrsberuhigung“ gesorgt.

„Wir hoffen jetzt wirklich auf eine Endlösung“, sagte Heinrich Wente, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft und langjähriger Ortsvorsteher in Rannenberg.

Die Kosten für die erneute Sanierung, die von der Gemeinde Auetal getragen werden müssen, belaufen sich nach ersten Schätzungen auf etwa 30000 Euro. Mit der Sanierung soll voraussichtlich im Herbst dieses Jahres begonnen werden. la

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