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Chance nicht durch Parteiengerangel vertun

Krankenhagen / SPD sucht Lösung für Vereine Chance nicht durch Parteiengerangel vertun

Ordentliche Instandsetzung des Sportheimes am Thingplatz und Neubau eines Bürgerhauses unter Einbeziehung der Bedürfnisse aller dörflichen Vereine und der Feuerwehr, vorzugsweise in der Dorfmitte auf dem ehemaligen Volksbankgelände – so lautet kurz gefasst die Vorstellung der SPD in Krankenhagen.

Krankenhagen (r). „Zuerst eine ordentliche Ausstattung des Sportheims, das nach einem jahrelangen Renovierungsstau in einem erbärmlichen Zustand ist“, fordert der SPD-Ortsverein – vor allem neue Umkleide- und Sanitärräume. „In den ehemaligen Spielkreisräumen ist dabei auch ausreichend Platz für einen kleinen Versammlungsraum mit Teeküche, in dem man sich nach dem Training oder nach Spielen noch zusammensetzen kann. Da das Sportheim in den kältesten Monaten nicht genutzt wird, sind allerdings keine aufwendigen Dämmmaßnahmen notwendig“, meint dazu Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht. So würden laut SPD zuerst einmal die Fußballer zu ihrem Recht kommen – nicht luxuriös, aber bedarfsgerecht.

 Nun liegt laut Sportentwicklungsplan die Zukunft des TSV eher im Turnen, Gesundheitssport und in diversen anderen Angeboten. Außerdem haben etliche weitere Krankenhäger Vereine großes Interesse und Bedarf an Räumlichkeiten angemeldet, die vielfach genutzt werden können. „Die Politiker vor Ort haben auch diese Interessen zu berücksichtigen“, meint Sümenicht.

 Die SPD schlägt als Standort für ein solches „Bürgerhaus“ das ehemalige Volksbankgelände vor – zentral und ganz nah an Schule und Turnhalle, mit ausreichenden Parkmöglichkeiten und kaum Konfliktpotenzial mit Anliegern. Gerade auch für die älteren Mitbürger wäre dieser Standort fußläufig gut zu erreichen. Und für die Feuerwehr, deren Räume nicht mehr ausreichen, könnte es hier auch eine Lösung geben.

 „Die strikte Ablehnung dieses zukunftsweisenden Projekts seitens der CDU-Fraktionen sowohl im Ortsrat als auch im Finanzausschuss ist für die kommunalpolitischen Vertreter der SPD nicht nachvollziehbar. Hier sollte man doch nicht auf Wählerstimmen schielen, sondern versuchen, die Zukunft unseres Dorfes über die nächsten zwei Jahre hinaus im Blick zu haben und zu gestalten“, teilt Kampmeier mit.

 „Dies ist im vorliegenden Sportentwicklungsplan ausdrücklich erwünscht“, fährt Kampmeier fort. „Im Vorwort ist die Rede von Vorschlägen und Möglichkeiten, die als Diskussionsgrundlage für die politische Arbeit gedacht sind und mit den Gegebenheiten vor Ort in Einklang gebracht werden sollen. Eine große Chance für Krankenhagen – es wäre schlimm, wenn sie durch parteipolitisches Gerangel vertan würde.“

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