Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Damit Gleise nutzbar bleiben

„Ferst“ räumt Graben in Buchholz Damit Gleise nutzbar bleiben

Mehr als 10000 Euro hat der Förderverein Eisenbahn Rinteln-Stadthagen (Ferst) vor drei Jahren investieren müssen, da durch starken Regen das Einlaufbauwerk in die Aue im Bereich der Gemeinde Buchholz beschädigt wurde.

Voriger Artikel
Halbzeit-Bilanz
Nächster Artikel
Vollsperrung: Ärger ohne Ende

Die „Ferst“-Mitglieder bei der Arbeit auf der Bahnstrecke nahe der Bückebergstraße in Buchholz. Auch Vorsitzender Thomas Stübke (Zweiter von links) arbeitet kräftig mit.

Quelle: möh

Buchholz (möh). Der Regen und damit auch viel Sand läuft von der Bückebergstraße (L442) in den Graben neben der Bahnstrecke Rinteln-Stadthagen. Wenn dieser Graben nicht frei ist, besteht die Gefahr, dass der Gleiskörper unterspült wird und Züge nicht fahren können. Um nicht wieder Geld unnütz investieren zu müssen, säuberten jetzt einige Mitglieder des Fördervereins nicht nur den Graben, sondern entfernten in diesem Bereich auch gleich das Unkraut, das zwischen den Gleisen wucherte.

 Mit Spaten, Harke und Schiebkarre waren die „fleißigen Hände“ des Vereins unter ihrem Vorsitzenden Thomas Stübke – er ist auch Geschäftsführer der Bückebergbahn Rinteln-Stadthagen – angerückt. Stübke freute sich besonders, an diesem Morgen auch die beiden Asylbewerber Aleksej und Julia, die in der Bergstadt Obernkirchen wohnen, begrüßen zu dürfen. Der Vorsitzende: „Wenn viele Leute im Einsatz sind, ist die Aufgabe auch schneller erledigt.“ Der Förderverein hat es sich schließlich auch auf seine Fahnen geschrieben, die Betreiberin Bückebergbahn zu unterstützen. Dazu gehört vor allem, dass die Strecke gepflegt und befahrbar gehalten wird. Dem Verein gehören laut Stübke 130 Mitglieder aus dem gesamten Landkreis Schaumburg an.

 Der Förderverein, so Stübke, setzt sich laut Satzung dafür ein, dass die bald 115 Jahre alte Strecke zwischen Rinteln und Stadthagen nicht nur für regelmäßigen modernen Personen-, sondern auch für mehr Frachtverkehr flott gemacht wird. Als einen wichtigen Schritt zum Erhalt der Strecke bezeichnet Stübke bereits die Museumsbahnfahrten mit dem historischen „Uerdinger Schienenbus“ und mit Zügen der Dampfeisenbahn Weserbergland. Außerdem verkehren bereits regelmäßig Güterzüge auf dieser Strecke. Der Vorsitzende: „Wir freuen uns, wenn immer mehr Leute Spaß daran bekommen, mit der Dampfeisenbahn oder auch dem Schienenbus über die historische Strecke zu fahren.“

 Bevor es in die Winterpause geht, findet noch eine Fahrt mit dem historischen Schienenbus, und zwar am Sonntag, 15. November, statt. Dieser historische Schienenbus fährt um 11.20 und 14.10 Uhr von Rinteln nach Stadthagen. Die Abfahrt in der Kreisstadt ist um 12.30 und um 15.20 Uhr geplant.

 Übrigens: Die Eisenbahn Rinteln-Stadthagen wurde bis zum Jahre 2010 von der Rinteln-Stadthagener Verkehrsgesellschaft betrieben, deren Anteile dem Landkreis Schaumburg und den Städten Rinteln, Stadthagen und Obernkirchen gehören. Die derzeitige Betreiberin Bückebergbahn hat die Strecke lediglich gepachtet. Stolz ist der Förderverein, so der Vorsitzende, auch darüber, dass die Bahnstrecke Rinteln-Stadthagen bereits zur Ansiedlung der Transportfirma Ahrens am Georgschacht in Stadthagen geführt habe.möh

 Die „Ferst“-Mitglieder bei der Arbeit auf der Bahnstrecke nahe der Bückebergstraße in Buchholz. Auch Vorsitzender Thomas Stübke (Zweiter von links) arbeitet kräftig mit.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg