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Das Licht bleibt an

Todenmann Das Licht bleibt an

Es ist Sache von Helmuth Künneke als ältestem Ortsratsmitglied gewesen, die Sitzung zu eröffnen und den Ball vorerst an Todenmanns (Noch-)Ortsbürgermeister Uwe Vogt weiterzuspielen. Dieser hatte die Aufgabe, in seiner letzten Sitzung im Amt die ausscheidenden Ratsmitglieder zu verabschieden und die Einsteiger offiziell zu verpflichten.

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Einstimmig gewählt: Helmuth Künneke (r.) ist Todenmanns neuer Ortsbürgermeister, Björn Rinne sein Stellvertreter.

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TODENMANN. Also galt es erst einmal, die Plätze zu tauschen. Genau so reibungslos und entspannt wie der Wechsel in den Reihen der „Indianer“ vollzog sich die Nachfolgeregelung für das Amt des „Häuptlings“ beziehungsweise Ortsbürgermeisters. Das einstimmige Votum lautete: Es soll Helmuth Künneke werden – mit Björn Rinne als Stellvertreter.

Nicht, dass es im Vorfeld keine Differenzen und Reibereien gegeben habe, bekannte Vogt im Gespräch nach der Sitzung. Doch in so einem Falle Spannungen öffentlich auszutragen, das gehöre sich nicht. So etwas werde im Vorfeld geklärt. Genau so dürfte der zweite Wechsel vorab geklärt worden sein: Vogt übernimmt Künnekes Verantwortung als Verwaltungsstellenleiter.

Damit war der Weg frei für die gute Nachricht von Bürgermeister Thomas Priemer, dass just am selben Tage die Ortsdurchfahrt wieder freigegeben worden sei. Die Fahrbahndecke sei in voller Länge hergestellt, davon habe er sich bei einer Testfahrt persönlich überzeugt. „Ich konnte sogar im vierten Gang fahren – selbstverständlich unter Beachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.“

Das Licht bleibt an

Mit Straßenbeleuchtung hatte die andere gute Nachricht zu tun: Das Licht soll künftig in Todenmann nicht ausgehen, hat die Umfrage des Ortsrates erbracht. Fragebögen waren dabei im Sommer an die Einwohner verteilt worden. Das Ergebnis: Eine Mehrheit von 42,5 Prozent aller Stimmen hatte dafür gestimmt, die Straßenlampen grundsätzlich durchgehend während der Nachtstunden eingeschaltet zu lassen.

In der Einwohnerfragestunde brachte Waltraut Bregula-Thiele die Beendigung des Straßenausbaus noch einmal auf den Tisch. Ihr Vorschlag: Das gute Ende sei es wert, gefeiert zu werden. Wenigstens im kleinen Rahmen: „Wir treffen uns am 1. Dezember an der Straße, und jeder bringt etwas mit.“

Ein Vorschlag, der Priemers Zustimmung fand: „Aufgabe des neuen Ortsbürgermeisters ist es, das zu organisieren. Und wenn der Ortsbürgermeister den Bürgermeister einlädt, bringt der auch etwas zu trinken mit.“ who

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