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Das Wetter spielt nicht mit

Das Wetter spielt nicht mit

Besenrein sind die neu gebauten Fahrspuren auf der Steinberger Kreuzung seit Mittwoch. Eigentlich könnten die praktisch „in letzter Minute“ verfugten Betonelemente, die die neue Fahrbahn bilden, auch als solche benutzt werden, doch der Termin für die Umstellung auf die zweite Bauphase steht noch aus. Es ist zu nass.

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Die letzten Meter der ersten Bauphase: Vor dem Verfugen müssen die Fugen aufgeschnitten und gründlich gereinigt werden.

Quelle: jan

STEINBERGEN. Im zweiten Bauabschnitt soll der fließende Verkehr von den alten Asphaltfahrspuren der B83 und der B238 auf die nun fertiggestellten Betonfahrspuren samt ihren frisch asphaltierten Anschlüssen wechseln. Diese Umstellung sollte eigentlich am heutigen Donnerstag vollzogen werden – „wenn das Wetter mitspielt“, hatten unisono Projektingenieur Holger Fröhlingsdorf und Polier Andreas Taubert auf die Frage nach dem endgültigen Termin eingeschränkt.

Auf trockenes Wetter warten

 „Das Problem ist, wir können die Fahrbahnmarkierung nur aufbringen, wenn es trocken ist“, erklärte Taubert beim Besuch unserer Zeitung auf der Baustelle. Die Markierungsfolien werden auf die Straße geklebt. Bei Regen wird daraus nichts. Verzichten kann man aber auch nicht auf sie. Daher schaute der Oevermann-Polier am Dienstagnachmittag immer wieder besorgt zum Himmel. Immerhin schaffte es die Spezialfirma bis zum Abend, die Fugenmasse in die Betonfugen zu spritzen. Auch diese Arbeit wäre bei Regen nicht möglich gewesen. Auch daran hätte nach langer sommerlicher Trockenheit das Einhalten des Zeitplans noch scheitern können.

 Da es seit gestern anhaltend regnete, hofft der Polier auf einen trockenen Donnerstagvormittag und verkündete gestern Nachmittag: „Wir entscheiden Donnerstagmorgen, ob umgestellt wird.“ Das Problem ist: Wird der Startschuss für zweite Bauphase verschoben, verliert die Firma Oevermann wertvolle Zeit. „Wir sind bautechnisch fertig, räumen nur noch ein bisschen auf. Mehr können wir im Augenblick nicht machen.“

 Die Frage ist also: Muss die Umstellung auf nächste Bauphase nur deshalb verschoben werden, weil die Fahrbahnmarkierungsfolien auf nassem Grund nicht kleben? Für die betroffenen Auto- und Lkw-Fahrer, die täglich über die Kreuzung rauschen, ist der Unterschied fast gleich null.

 Die nächste Bauphase bedeutet für Verkehrsteilnehmer:

Der Fahrbahnverschwenker auf der B83 aus Richtung Autobahn verschiebt sich, und zwar mitten auf die Kreuzung. Der Verkehr rollt nach dem Verschwenker einspurig auf der Gegenfahrbahn in Richtung Hameln. Der Verkehr aus Richtung Hameln fließt durch den Verschwenker auf der Kreuzung einspurig auf der Gegenfahrbahn Richtung Autobahn. Der Abbiegeverkehr aus Richtung Autobahn in Richtung Steinbergen, Rinteln und B238 fährt nicht mehr im großen Bogen durch die Baustelle, sondern – wie vor dem Umbau – auf der neuen Piste an der Gabionenwand entlang. Das Abbiegen auf die Arensburger Straße bleibt – wie seit inzwischen mehreren Tagen – dem Kfz-Verkehr verwehrt. Die Landesstraße 442 bleibt in der zweiten Bauphase bis zur Arensburger Kreuzung voll gesperrt. Sie wird bis dorthin neu asphaltiert. jan

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