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Doch bald Anschluss fürs Kloster?

Streit mit der Telekom Doch bald Anschluss fürs Kloster?

Bekommt das Kloster Möllenbeck nun doch endlich einen Telekom-Anschluss? Noch muss der gerade frisch renovierte Empfangsraum am Kloster, die Besucherpforte, ohne auskommen. Weil sich seit Sommer nicht viel getan hat, wurden die juristische Abteilung und Bauabteilung der Landeskirche eingeschaltet.

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Kabel, aber noch nicht fürs Kloster Möllenbeck: Nach langem Hin und Her zwischen Kloster und Telekom soll die Besucherpforte den nötigen Anschluss bald bekommen.

Quelle: mld

Möllenbeck. Nach vielem Hin und Her zwischen der Telekom und dem für den Umbau der Besucherpforte verantwortlichen Pastor im Ruhestand, Roland Trompeter, hatte der Theologe die Abteilungen der Evangelisch-Reformierten Landeskirche eingeschaltet, nachdem für ihn auch eine letzte Frist verstrichen und er mit der Geduld am Ende war: „Meine Grenzen sind überschritten.“

Durch das Einschalten der Landeskirche, zu der das Kloster Möllenbeck gehört, ist jedoch Bewegung in die Sache gekommen. Es hat Gespräche zwischen der Landeskirche und der Telekom gegeben, sagt Ulf Preuß, Pressesprecher der Landeskirche, auf Nachfrage unserer Zeitung. Die für die Angelegenheit zuständige Sachbearbeiterin müsse sich nun auch nicht mehr durch die allgemeine Hotline der Telekom klingeln, sondern habe einen persönlichen Ansprechpartner bekommen.

DSL- und Telefonanschluss für Besucherpforte

Anfang Januar wurden alle bis dato gültigen Aufträge für das Kloster gestrichen, erzählt Preuß. Alles sei auf Neuanfang gesetzt worden, da die Anschlüsse nicht auf dem technischen Wege umgesetzt werden könnten, wie es bislang angedacht gewesen sei. Es müssten nun doch neue Leitungen gezogen werden, damit die Besucherpforte DSL- und Telefonanschluss bekommen könne.

„Erst hieß es, es müssen neue Leitungen gelegt werden, dann wieder nicht, jetzt doch, aber nun ist der Frost ein Hindernis“, wundert sich Trompeter. Er kommt zu dem Schluss: „Wir können nur warten.“

Bislang hat die Besucherpforte noch keinen Anschluss bekommen. Lange soll das laut Aussagen der Telekom aber nicht mehr dauern. Anfang Januar hatte es noch geheißen: Das braucht bis zu vier Wochen.

Aber immerhin: „Durch die Verzögerung kommen keine zusätzlichen Kosten auf das Kloster zu“, so Preuß – diese trage die Telekom. „Es ist Bewegung im Prozess.“

Trompeter behält Aufsicht bis Ende März

Ganz so gelassen zeigt sich Trompeter nicht: „Ich bin erst zufrieden, wenn der Anschluss funktioniert.“ Für ihn hat sich durch das lange Gezerre die etwas bizarre Situation ergeben, dass er die Sanierungsarbeiten am Kloster weiter beaufsichtigt – obwohl sein offizieller Vertrag am 31. Dezember auslief. Ehrenamtlich nimmt er sich dieser Aufgabe auf Wunsch des Kirchenrates noch bis zum 31. März an.

Landeskirche und Trompeter hoffen, dass die Besucherpforte bald vollumfänglich – inklusive aller Anschlüsse – in Betrieb gehen kann: „In Kürze ist die Besucherpforte hoffentlich arbeitsfähig“, sagt Pressesprecher Preuß.

Und Trompeter ergänzt: „Hoffentlich klärt sich das bis zum 31. März.“ mld

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