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Ein Markt fast wie die Messe

Es brummt in der Innenstadt Ein Markt fast wie die Messe

Besser besucht als der Bauernmarkt am Sonntag hätte auch die Messe nicht sein können. Tausende flanierten durch die Rintelner Innenstadt, und es schien, als gefiele es den Leuten gerade gut, dass das „Bäuerliche“ an diesem Tag gar nicht so sehr im Mittelpunkt stand.

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annes und seine Schwester Mirabelle aus Rinteln haben auf einem Trecker Platz genommen. 

Quelle: cok

RINTELN. Natürlich gab es die wunderschönen Stauden-Stände, jede Menge lokal angebautes Obst und Gemüse und eine große Auswahl an selbst gemachten Marmeladen. Die Ackerbürger buken das leckerste aller Brote, brachten unzählige Tortenstücke unter die Besucher und ließen Kinder auf den alten Treckern herumklettern. Kaninchen-Schönheitskönige waren zu sehen, der Naturschutzbund gab Tipps für einen wilden Garten, und der günstige Spargel wurde Wochenmarkt-Beschicker Ali Kayal geradezu aus den Händen gerissen.

Doch der Bauernmarkt führte auch Staubsauger vor. Es gab Stände mit bunten dicken Socken und Filzpantoffeln, die trotz der Hitze gerne gekauft wurden; Schmuck kam gut an, selbst gemachte Seifen ebenfalls. Allerlei gesundes Hundefutter wurde angeboten, Körnerkissen fanden Abnehmer, dazu hübsch genähte Taschen und Wundersalben. Fast konnte man sich fühlen wie auf einer echten Messe, wo ganz unterschiedliche Händler zusammenkommen.

Diese lebhafte Szenerie nutzen auch die Silvesterinitiative und die Schüler von der Berufsfachschule Wirtschaft für richtig gute Zwecke. Sunny Kunze und ihr Team kochten asiatische Nudelgerichte, damit die Kasse der Silvesterinitiative aufgefüllt würde, um Menschen in Not zu helfen. Und die BBS-Schüler verkauften Cocktails, Bratwürstchen und Glücksradlose zur Unterstützung der Kinderkrebsstation im Mindener Krankenhaus und außerdem der „Stiftung für Rinteln“.

Auch Gastronomie und Geschäftsleute mussten sich nicht über mangelnden Zuspruch beklagen. Die Sonderangebote an diesem verkaufsoffenen Sonntag, der zugleich auch unzählige Felgenfest-Fahrradfahrer anlockte, trugen spürbar zum Reiz des Marktes bei. Wer bei all dem Trubel ein wenig ausspannen wollte, konnte es sich sogar im Kirchenmobil-Wohnwagen aus Obernkirchen gemütlich machen und über Gott und die Welt plaudern. Wie gut, dass der Wetterbericht, der einen Regentag vorausgesagt hatte, damit vollkommen falsch lag.

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