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„Ein wunderbarer Ort zur Einkehr“

Katharinenkirche wird mit dem Pilger-Signet ausgezeichnet „Ein wunderbarer Ort zur Einkehr“

Die Katharinenkirche gilt als ein besonderes Schmuckstück des Auetals und ist jetzt mit dem Signet Pilgerkirche ausgezeichnet worden.

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Susann Röwer, Koordinatorin für den Pilgerweg Loccum-Volkenroda (von links), Angelika Held, Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde Kathrinhagen-Rolfshagen, und Jürgen Lojowsky, Referent des Bereichs Kirche im Tourismus im Haus kirchlicher Dienste, bei der Signet-Verleihung.

Quelle: la

KATHRINHAGEN. Sie ist außer dem Fuhlener Gotteshaus erst die zweite Kirche auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda, die diesen Titel tragen darf. Am Sonntag hat Jürgen Lojowsky, Diakon und Referent des Bereichs Kirche im Tourismus im Haus kirchlicher Dienste, gemeinsam mit Susann Röwer, Koordinatorin für den Pilgerweg Loccum-Volkenroda, das entsprechende Schild an die Vorsitzende der Kirchengemeinde Kathrinhagen-Rolfshagen, Angelika Held, überreicht.

Zuvor hatte Superintendent Andreas Kühne-Glaser einen Gottesdienst in der Katharinenkirche gehalten. Vor dem historischen Gebäude folgten dann ein Kirchenkaffee und die Verleihung. „Vor fünf Jahren wurde die Katharinenkirche verlässlich geöffnet, mit dem Offene-Kirche-Signet ausgezeichnet und die Pilgerherberge eröffnet. Heute darf ich wieder eine Auszeichnung verleihen, die Pilgerkirche“, so Lojowsky. Es habe sich inzwischen viel getan. Menschen seien in der Kirche und der Pilgerherberge ein- und ausgegangen – manche auch geblieben. „Sie haben Ihre Kirche kennengelernt, schätzen und lieben“, so Lojowsky. „Pilger auf dem Weg fanden und finden hier einen wunderbaren Ort zur Einkehr, Ruhe und Besinnung, einen Rastplatz für die Seele.“

Mehr als verdient

Lojowsky dankte den vielen Helfern, vor allem aber seiner Kollegin Susann Röwer, die sich engagiert mit dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda beschäftigt und der als Auetalerin besonders die Katharinenkirche und die Pilgerherberge am Herzen liegen. „Der Pilgerweg wäre ohne dich nicht auf dem Stand, auf dem er heute ist. Danke dafür“, so Lojowsky. Die Katharinenkirche zähle zu den Orten, wo Menschen mit ihrer unerfüllten Sehnsucht landen können. „Darum liegt es nahe und ist nur logisch, dass die Katharinenkirche heute mit dem Signet der Pilgerkirche ausgezeichnet wird“, so der Referent. Dies sei mehr als verdient und erarbeitet.

„Das Kümmern um Menschen mit dieser Sehnsucht, steht bei Ihnen hier in Kathrinhagen absolut im Vordergrund. Die Leitlinien sind erfüllt“, so Lojowsky. Die Kirche liege direkt am Pilgerweg, und sie sei verlässlich geöffnet. Der Pilger-stempel liege aus und „überhaupt ist hier alles perfekt“, lobte Lojowsky. „Der Kirchenvorstand um Angelika Held hat dafür alles auf den Weg gebracht – und das in der Vakanzzeit, in der ohnehin schon so viel zu regeln und zu managen ist“, so Lojowsky.

Eine Sonnenblume für die Helferinnen

Dem Lob schloss sich Röwer an: „Die Kirchengemeinde Karohagen hat sich seit Beginn des Pilgerweges Loccum-Volkenroda engagiert, ihre Türen geöffnet und Gastfreundschaft praktiziert.“ Röwer las einige Einträge von dankbaren Pilgern aus dem Gästebuch vor.

Held bedankte sich mit einer Sonnenblume bei den Helferinnen, die sich darum kümmern, dass die Kirche vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist. „Nur durch eure Unterstützung können wir das leisten und haben heute dieses Signet erhalten“, so Held. la

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