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Eine Haltestelle für 30 Bewohner

Deckbergen/Schaumburg/Westendorf / Ortsrat Eine Haltestelle für 30 Bewohner

Die Kinder dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden, betonte Antje Rinne (WGS) bei der Sitzung des Ortsrats.

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 Nicht jede Haltestelle in Westendorf besitzt ein Wartehäuschen. Oft befinden sie sich in Rufweite zueinander. 

Quelle: jak

Von Jakob Gokl

Deckbergen-Schaumburg-Westendorf. Von der Verwaltung wollte sie daher wissen, welche Bushaltestellen in den letzten fünf Jahren mit Buswartehäuschen ausgestattet wurden und ob dafür die Zahl der Fahrgäste ermittelt wurde. Dies sei laut Hannelore Steding von der Stadt Rinteln nicht der Fall.

 Wieso sei dann gerade in Westendorf der Bau von Wartehäuschen mit der Begründung mangelnder Fahrgäste abgelehnt worden sei, möchte Rinne wissen, bekommt allerdings keine für sie zufriedenstellende Antwort. Im Gegenteil: August Beißner (CDU) findet, dass es in Westendorf überhaupt zu viele Bushaltestellen gibt. Es gebe bereits eine Haltestelle für 30 Einwohner – zu viel, wie er findet. Es seien gerade einmal 450 Meter von der Station „Alte Schule“ bis zur nächsten. Das sei doch jedem Kind zuzumuten, meint er. In Richtung Rinne setzt er nach, seine Kinder seien mit dem Rad zur Schule gefahren. Rinne dagegen meint, in anderen Ortsteilen würde auch nicht auf die Entfernung der Haltestellen geachtet. Hier würde nun „ohne Not“ gehandelt.

 Ortsbürgermeister Eckhard Hülm (SPD) betonte, dass laut Gesetz Schulkindern ein Weg zur Bushaltestelle, genauso wie zur Schule, von zwei Kilometern zuzumuten sei. Rinnes Antrag, alle Haltestellen mit einem Wartehäuschen auszustatten, wurde von SPD und CDU abgelehnt. Bis auf Rinne stimmten schließlich alle Mitglieder des Ortsrates dafür, dass die Verwaltung zusammen mit den Verkehrsbetrieben prüfen solle, ob sich eine Zentralisierung von Haltestellen, die weniger als 500 Meter voneinander entfernt seien, lohnen würde.

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