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Einer für alle – Konzept geht auf

Krankenhagen / Laternenumzug Einer für alle – Konzept geht auf

Die Organisatoren waren selbst überwältigt. Mindestens 250 Personen reihten sich am Freitagabend ein in den Laternenumzug der Jugendfeuerwehr Krankenhagen-Volksen sowie der Kinderfeuerwehr Krankenhagen namens „Kleine Löschmeister“.

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Krankenhagen. Mit derart vielen Kindern und erwachsenen Begleitern hätten die Organisatoren kaum gerechnet, erklärte Ortsbrandmeister Achim Wächter.

 Zum zweiten Mal habe die Feuerwehr „einen Umzug fürs ganze Dorf“ auf die Beine gestellt. Denn: „Weil sonst jede Gruppe und jeder Verein einen eigenen Laternenumzug hatte, wollten wir etwas für alle machen.“

 Das Konzept ist erneut aufgegangen, war schon eine Stunde vor Aufbruch unübersehbar, als sich eine große ungeduldige Schar Laternengänger vor dem Feuerwehrgerätehaus drängte und endlich losmarschieren wollte. Grund: Der in der Zeitung abgedruckte Aufbruchstermin war zu früh datiert. Und weil sowieso kein Halten mehr war, gaben die Organisatoren vorzeitig das Zeichen zum Aufbruch für den Rundmarsch. Nicht zuletzt, weil die Kinder endlich ihre teils selbst gebastelten Laternen zeigen wollten.

 Dabei scheinen die klassischen Ziehharmonikas und Mondgesichter mit der brennenden Kerze ausgedient zu haben. Voll im Trend aber: witzige Figuren mit runden Bäuchen und Strampelbeinchen, die nicht zuletzt aus Gründen der Brandsicherheit von Taschenlampenbirnchen oder LED-Lämpchen beleuchtet werden. Etwas gewöhnungsbedürftig allerdings sind die Laternen in Gestalt von Figuren aus der kultigen Filmreihe „Krieg der Sterne“. Aber das grüne Gesicht des zwergenhaften Jedi-Ritters Yoda und die Gestalt des knuddelig-tolpatschigen Roboters R2D2 haben anscheinend ihren Platz in terrestrischen Laternenumzügen erobert. Diese zeigen dennoch nach wie vor klassische Züge und enden recht erdverbunden. Jedenfalls in Krankenhagen ist das so und deshalb ging’s am Freitag nach Zwischenstopp auf dem Schulhof im Zuckeltempo zurück zum Feuerwehrgerätehaus.

 Beim gemütlichen Ausklang bei Bratwurst und Getränken herrschte das gleiche kuschelige Gedränge wie beim Aufbruch zum Rundmarsch. Und „die Letzten sind erst nach 21 Uhr nach Hause gegangen“, berichtete Ortsbrandmeister Achim Wächter. Die Wiederholung im nächsten Jahr sei mehr als wahrscheinlich.

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