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Ende gut, alles gut

Hauptstraße fertig gestellt Ende gut, alles gut

Die Todenmanner Hauptstraße ist fertig. Mit dem Einbau der Fahrbahndecke auf dem rund 150 Meter langen noch nicht sanierten Abschnitt vom Ortsausgang nach Kleinenbremen hat die Erneuerung der Ortsdurchfahrt nach fast zwei Jahren Bauzeit und etlichen Verzögerungen doch noch ein gutes Ende genommen.

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Mit Schaufeln erledigen die Arbeiter die Feinarbeit auf der Hauptstraße.

Quelle: jan

Todenmann. „Und es sieht alles gut aus“, sagt Markus Brockmann, Leiter des Landesstraßenbauamtes, Geschäftsbereich Hameln. „Über die handwerkliche Ausführung kann man nicht meckern.“ Er hat sich als Auftraggeber kurz vor Ultimo selbst ein Bild vom Ergebnis der Bauarbeiten gemacht.

Ab 7 Uhr morgens am Tag der letzten Vollsperrung haben etliche Autofahrer ihre Zeit bei Durchfahrversuchen und anschließenden Wendemanövern vor der finalen B.A.S-Barriere verplempert. Als gegen 11 Uhr die Muldenkipper mit dem frischen Asphalt eintreffen, kommen einige Autos auf dem vermeintlichen Weg nach Kleinenbremen, Bückeburg oder Minden den Baufahrzeugen ins Gehege. Als sich einer der Lastwagenfahrer beim Zurücksetzen in Höhe Alte Poststraße von einem Wagen bedrängt fühlt, steigt er aus und bedeutet den beiden älteren Damen im Auto unmissverständlich: „Hier geht’s nicht weiter.“ Doch die Fahrerin lässt sich nicht einschüchtern: „Wir wollen zu einer Beerdigung.“ Und weil der Lastwagen seine Rückwärtsfahrt Richtung Asphaltfertiger-Maschine fortsetzen muss, gelingt der motorisierte Endspurt zum Friedhof. Neben dem dortigen Lagerplatz der Firma Völkmann stehen schon die Autos anderer Trauergäste.

Freie Fahrt seit Donnerstag

Derweil kriegt der Asphaltfertiger des Völkmann-Mutterunternehmens Dieckmann die enge Kurve in Kösters Brink. Bauarbeiter mit Schaufeln erledigen die „Feinarbeit“. Wo die Asphaltstärke passt, flitzt sofort die Walze darüber. In einer Senke muss per Hand nachgebessert werden. „Der Wasserablauf muss stimmen.“ Polier Kevin Larkin ordnet den Einsatz einer Wasserwaage an. Wie lange braucht der Asphalt zum Aushärten? „Normalerweise fünf bis sechs Stunden“, so Larkin. „Aber heute wird es sehr heiß. Deswegen gebe ich die Strecke erst ab morgen früh wieder frei.“ Freie Fahrt gilt also seit Donnerstag um 7 Uhr.

Ist damit auch die Baustellenampel Geschichte? „Noch nicht“, bremst Larkin. Heute werde noch der Hang hinter der Gabionenwand weiter mit Muttererde aufgefüllt. „Zudem müssen wir am Montag und Dienstag noch Betonarbeiten im Seitenbereich erledigen.“ Larkin schätzt, dass am nächsten Mittwoch die Baustellenampel abgebaut werden kann. Bis zum 4. August soll alles aufgeräumt sein. „Dann sind wir weg.“ jan

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