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Endlich schneller durchs Internet

Möllenbeck / DSL Endlich schneller durchs Internet

Bisher gehörte das Oberdorf von Möllenbeck zu den am schlechtesten ans Internet angebundenen Ortsteilen Rintelns. Jetzt kommt der Turbo mit DSL 50000, schneller als in vielen übrigen Gebieten der Stadt.

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Erster Spatenstich für neues Glasfaserkabel: Ortsbürgermeister Reinhold Kölling (von links), Guido Ullmann und Sascha Skoruppa (beide EWE Tel), Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz und Ralf Stratmann (EWE Tel).

Quelle: dil

Möllenbeck. Gestern haben Vertreter der Firma EWE Tel GmbH aus Oldenburg, Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz und Ortsbürgermeister Reinhold Kölling den ersten Spatenstich dazu vorgenommen.

 Dreieinhalb Kilometer lang wird das Glasfaserkabel sein, das von einem Hauptverteiler bei der Firma Knippschild im Industriegebiet an der Braasstraße bis zu den Haushalten des Klosterdorfes führt. Fünf Verteilerstationen bringen die hohe Surfgeschwindigkeit dann zu den Nutzern. Das letzte Stück zum Hausanschluss wird ein Kupferkabel sein, erklärte Ralf Stratmann, Leiter indirekter Vertrieb bei EWE Tel.

 Kölling hofft, dass die Nachfrage dann auch so groß ist wie bei der Bedarfsumfrage. 45 Gewerbetreibende, 20 Bauernhöfe und 454 Haushalte können angeschlossen werden. Am Montag, 21. Oktober, soll es im Sommerrefektorium des Klosters Möllenbeck eine Bürgerversammlung geben, in der über die Anschlusskosten und Servicepakete informiert wird. Ende Dezember soll das schnelle Surfen im Internet auch Möllenbeckern möglich sein. Örtlicher Vertriebspartner der EWE Tel ist die Firma Ricom, Bahnhofstraße.

 Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz erinnerte daran, dass die Stadt 100000 Euro Zuschuss aus dem EU-Förderprogramm Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingeworben hat. Die Stadt steuert weitere 150000 Euro bei. Die EWE Tel war bei der Ausschreibung mit ihrem Angebot am günstigsten – mit klarem Abstand zur Telekom.

 „Durch ein möglichst flächendeckend gutes Angebot schneller Internetverbindungen stärken wir die Attraktivität des ländlichen Raums als Wohn- und Wirtschaftsstandort“, sagte Buchholz. „Aus diesem Grund wird es im nächsten Jahr im Auftrag des Landkreises Schaumburg eine erneute Untersuchung geben, deren Ziel es ist, die verbliebenen weißen Flecken zu identifizieren und so die technischen und finanziellen Rahmenbedingungen für einen weiteren Ausbau aufzuzeigen.“

 Kölling betonte: „Das Engagement aller Beteiligten ermöglicht weiteren Bürgern und Unternehmen, auf die schnelle Datenautobahn wechseln zu können.“

 Nachdem die zur Anbindung des Standorts an das Glasfasernetz notwendigen Erdarbeiten ausgeführt sind, werden vom bestehenden Netz aus Kunststoffrohre in den Erdboden eingebracht. In diese werden später mittels Druckluft die Glasfaserbündel eingeblasen.

 Möglich sind so Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/Sekunde. Erhältlich sind diese über das EWE-Tel-Angebot „DSL 50“. Das ist ein Vielfaches der bisherigen Übertragungsleistung. Fernsehen ist über Online-TV schon inklusive, denn auch Videos auf Abruf werden immer beliebter. Verträge können schon jetzt geschlossen werden. Mehr Infos gibt’s über die Gratis-Hotline (0800) 3932000, bei Ricom an der Bahnhofstraße in Rinteln und im Servicepunkt Minden, Am Markt 4. dil

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