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Endlich tut sich etwas

Steinbergen Endlich tut sich etwas

Die Empörung unter Anwohnern und Wanderern war groß, als Ende 2015 die Kettensägen anrückten. Viele Bäume entlang des Wanderweges unterhalb der St.-Agnes-Kirche wurden zwecks Verjüngung des Waldes gefällt.

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Momentan überwuchert Indisches Springkraut die Kulturflächen entlang der Kleinen Schweiz.

Quelle: lb

STEINBERGEN. Urheber des Ganzen war das Fürstliche Forstamt Bückeburg, der Besitzer des Wäldchens entlang der Kleinen Schweiz in Steinbergen und Engern. Laut Revierförster Alfred Matthaei mussten rund 90 Prozent des damaligen Baumbestandes weichen – sehr zum Missfallen von Anwohnern und Nutzern des beliebten Wanderweges.

Das Forstamt kündigte zwar zügig eine Wiederaufforstung an, doch ließen entsprechende Maßnahmen auf sich warten. Einwohner zeigten sich zudem darüber erzürnt, dass die Wege durch die Arbeiten mit teils schwerem Gerät stark gelitten hatten und ebenfalls auf Wiederherstellung warten mussten.

Nun aber tut sich etwas im Steinberger Wald. Wie Matthaei mitteilte, seien im bisherigen Jahresverlauf circa 80 Prozent der abgeholzten Fläche wieder aufgeforstet worden: „Die Pflanzen müssen jedoch erst einmal wachsen, bevor die abgeholzten Flächen wieder aussehen wie zuvor. Zusätzlich werden die Flächen von Indischem Springkraut überwuchert.“

Auch die Wanderwege seien mithilfe eines Baggers wieder instand gesetzt worden und wieder voll befahrbar. „Jetzt muss nur noch das Holz verkauft werden.“ Die restlichen 20 Prozent der Kulturfläche sollen im Frühjahr aufgeforstet werden. lb

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