Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -6 ° Sprühregen

Navigation:
Erster Bauwagen für „Burg“ rollt an

„Coaches für Teenager“ Erster Bauwagen für „Burg“ rollt an

Das Projekt „Coaches für Teenager“ des Kinderschutzbunds Rinteln baut eine Burg – aus Bauwagen. Die Teenager der entsprechenden Projektgruppe hatten dem Termin lange entgegen gefiebert.

Voriger Artikel
2000 Besucher feiern vierte WeserTekk-Party
Nächster Artikel
Neuer König ist der Sohn des Kaisers

Der erste Bauwagen ist da: Die Handwerksmeister Rüdiger Altfeld (vorne rechts), Ingo Gödecke, Andreas Schultheiß und Axel Behrens übergeben das Fahrzeug an die Teeniegruppe sowie die Vorsitzende des Kinderschutzbunds Rinteln, Petra Rabbe-Hartinger (hinten Dritte von links) und Projektleiterin Susanne Meyer (hinten Zweite von links).

Quelle: tol

Exten (r). Pünklich rollte der erste Bauwagen, gestiftet von der Handwerkerschaft Schaumburg, auf dem seit Januar vorbereiteten Gelände in Exten an.

 An vielen Wochenenden haben die jungen Leute auf dem Gelände gegenüber der Firma Riha-Wesergold an der Behrenstraße Platz geschaffen und mit vereinten Kräften Hand angelegt. Es wurden Sträucher und Bäume geschnitten, ein verlandeter Teich freigelegt, die Wiesenfläche gerodet, Blumen gesät, ein Kompostplatz aus Ästen sowie ein Unterstand für Brennholz und eine Feuerstelle gebaut.

 Projektleiterin Susanne Meyer, , erläutert: „Bei den gemeinsamen Aktivitäten auf dem Grundstück können sich die beteiligten Mädchen und Jungen ganz praktisch ausprobieren und finden dabei heraus, welche Fertigkeiten sie haben und welche Tätigkeiten ihnen liegen. Die Teenager sind mit Begeisterung dabei und haben im Januar für die anstehenden Aufgaben Gruppen mit Teamleitern gebildet. Sie organisierten die verschiedenen Arbeitsschritte weitgehend selbstständig, wobei sie von den Coaches und von mir nach Kräften unterstützt wurden.“

 Nach getaner Arbeit haben die Teenager und die Coaches immer wieder in gemütlicher Runde bei kreativen Gesprächen gegrillt oder man „chillte“ gemeinsam am Lagerfeuer. Meyer weist auf einen wichtigen Aspekt hin: „Neben allen Aktivitäten ist es ganz wichtig, dass die ehrenamtlichen Coaches und ich immer ein offenes Ohr für die kleinen oder großen Probleme der Jugendlichen haben, dass wir ihren Einsatz und ihre Bemühungen wertschätzen und ihnen verlässliche Beziehungen anbieten“.

 Aus Spenden wurde ein Gartenhaus angeschafft und aufgestellt, das die Teenager und Coaches mit Holzschutzfarbe angestrichen haben. Das Holzhaus bietet den Jugendlichen nun einen beheizbaren Gruppenraum mit Strom, Wasseranschluss und WC.

 Der erste Bauwagen ist bereits vor mehreren Jahren von Handwerker-Azubis ausgebaut und gedämmt worden und wurde auf Initiative von Handwerksobermeister Rüdiger Altfeld dem Kinderschutzbund geschenkt. Zwei weitere Bauwagen sollen in den nächsten Wochen angeschafft und ebenfalls auf das Grundstück gestellt werden. Diese werden nach und nach von den Teenies und den ehrenamtlichen Coaches restauriert und ausgebaut. Hierbei können sie ihre eigene Kreativität verwirklichen und erste handwerkliche Erfahrungen machen. Die Mädchen und Jungen werden durch die ehrenamtlichen Coaches verlässlich begleitet und die Nutzung der Bauwagenburg findet immer in Begleitung Erwachsener statt.

 Geplant ist, in einer späteren Phase auch Handwerksbetriebe und die berufsbildenden Schulen in Rinteln anzusprechen und sie aktiv in das Projekt mit den Teenagern einzubeziehen. Die „Bauwagenburg“ soll eine Zukunftswerkstatt für Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren aus Rinteln werden, die aus biografischen Hintergründen gefordert sind, ihre eigenen Lebensziele selbstständig herauszufinden.

 Das Projekt „Bauwagenburg“ soll sie zu praktischem Tun motivieren und in ihren Interessen stärken. Am Standort sollen kreative Projekte im Bereich ‚Handwerk als Berufsperspektive‘, wie zum Beispiel der Bau eines Steinofens, eines Lehmhauses, Schmiede- und Schweißarbeiten mit Metall, Holz- und Malerarbeiten und so weiter initiiert werden. Ebenfalls geplant sind Projekte mit Jugendlichen im Bereich Umwelt und Natur.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg