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Ertränkter Hund – Ermittler durchsuchen Haus

Polizei ermittelt weiter Ertränkter Hund – Ermittler durchsuchen Haus

Die Ermittlungen im Fall des Hundes, der in der Exter ertränkt wurde, dauern weiter an. Aber wie Martin Appelbaum, der leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Bückeburg, gestern auf Anfrage bestätigte, hat im Zuge der Ermittlungen tatsächlich eine Hausdurchsuchung stattgefunden.

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Quelle: dpa

Exten. Noch vor zwei Wochen hatte der Staatsanwalt diese Information noch nicht bestätigen wollen (wir berichteten). Jetzt ist es amtlich. Mehr noch: Die Durchsuchung ist in Exten erfolgt.

 Bürger hatten in den vergangenen Wochen gerätselt, ob es sich bei dem ertränkten Tier um einen Hund aus Exten handeln könne. Doch: Kein Extener schien den Hund jemals zuvor gesehen zu haben.

 Ob es sich bei dem Bewohner der nunmehr durchsuchten Räumlichkeiten in Exten auch um den Besitzer des getöteten Hundes handele, wollte Appelbaum gestern nicht bestätigen.

 Nur so viel: Die Durchsuchung habe im Zuge der Ermittlungen zu dem Hundebesitzer stattgefunden. Ob dieser auch das Tier getötet hat, wäre damit ebenfalls noch nicht gesagt. „Derzeit gibt es keine konkreten Erkenntnisse darüber, wer das Tier getötet hat“, sagte der Staatsanwalt. „Die Polizei Rinteln ermittelt noch.“

 Was die Hausdurchsuchung genau ergeben habe, darauf wollte Appelbaum im Detail nicht eingehen.

 Gleichwohl zeichnet sich inzwischen offenbar ein Ende der polizeilichen Ermittlungen ab. „Ich gehe davon aus, dass die Ermittlungen in spätestens drei Wochen abgeschlossen sind und die Akten uns dann vorliegen werden“, sagte Oberstaatsanwalt Appelbaum. Dann entscheide die Staatsanwaltschaft, ob eine Anklage – etwa wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz – erhoben werde oder nicht.

 Ende März war der tote Hund in der Exter am Unteren Eisenhammer gefunden worden. Der Hund soll eine mit Steinen beschwerte Kette um den Hals getragen haben. Wie die tierärztliche Obduktion des toten Tieres ergab, ist der Hund ertrunken. Er wies keine weiteren Verletzungen auf, weder innerlich noch äußerlich. „Der Hund war also völlig gesund, als er ertrank“, folgerte Appelbaum.

 Die Nachricht über den ertränkten Hund setzte eine große Welle der Solidarität unter Tierfreunden in Gang. Mehrere Schaumburger Tierschutzvereine erstatteten Strafanzeige gegen unbekannt. Ein Rintelner startete sogar eine Belohnungsaktion, bei der mehr als 1000 Euro zusammengekommen waren. Erhalten soll das Geld derjenige, der den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des Täters gibt. pk

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