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Fahrradweg kommt – vielleicht schon 2017

Radwegekonzept wird fortgesetzt Fahrradweg kommt – vielleicht schon 2017

Niedersachsen forciert den Radwegebau an Landesstraßen und setzt das Radwegekonzept aus dem Jahr 2012 fort.

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enn der Radweg von Bernsen aus in Richtung Steinzeichen ausgebaut werden sollte, würde der bestehende Radweg um 2,1 Kilometer verlängert.

Quelle: rnk

Auetal. Das neue Konzept umfasst 144 Einzelprojekte mit einer Gesamtlänge von 461 Kilometern und Investitionskosten von 100 Millionen Euro im „vordringlichen Bedarf“. Ein Projekt findet sich im Auetal an der Grenze zu Rinteln: Von Bernsen aus soll der Radweg in Richtung Steinzeichen ausgebaut werden. 2,1 Kilometer Länge kämen zum Radweg hinzu. Und nach all den Jahren der Planungen und Diskussionen soll er im nächsten Jahr sogar gebaut werden.

Sowohl im Alltag als auch im Freizeitverkehr gewinnt das Fahrrad zunehmend an Bedeutung. Mit einem Anteil von 15 Prozent am Gesamtverkehr ist der Radverkehr in Niedersachsen bereits heute überdurchschnittlich hoch. Mit dem neuen Radwegekonzept will das Land nach eigenen Angaben die Attraktivität des Radverkehrs steigern und auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten.

Aufforderung das Konzept fortzuschreiben

Das „Radwegekonzept 2016 für Landesstraßen“ ist das Ergebnis eines umfassenden Dialogs mit den Kommunen, teilt das Verkehrsministerium mit. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr war Ende 2015 aufgefordert worden, das Radwegekonzept fortzuschreiben. Kommunen, Landkreise und kreisfreie Städte wurden gebeten unter Einbindung weiterer Akteure, eine eigene Priorisierung der Radwege zu erstellen. Im Vordergrund für die Bewertung und Gewichtung der Projekte standen Kriterien wie Radwegsicherung an Kindergärten und Schulen, Radfahrerpotenzial, Lückenschluss, Tourismus, Machbarkeit und Kosten. Gemäß den Vorgaben konnten 144 Projekte mit der höchsten Punktzahl in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen werden.

Datum noch unklar

Die Planung für Bernsen sei fertig und auch schon vorgestellt worden, sagt der Auetaler Bürgermeister Heinz Kraschewski, aber bei der Frage nach der Umsetzung des Radweges muss er passen: „Dazu hat Hameln noch keine Angaben geliefert.“ Hameln, das ist im verkürzenden Verwaltungsdeutsch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsstelle Hameln. Und deren Leiter Markus Brockmann gibt sofort zu, dass die Frage nach dem Datum der Umsetzung eine recht gute sei, aber eine Antwort könne er nicht geben, noch nicht. Denn seine Behörde melde beim Ministerium die Maßnahmen an, die sie für die Umsetzung vorschlagen würde, aber in der Realität sei es ja so, dass das Budget begrenzt sei. Soll heißen: Auch 100 Millionen Euro reichen nicht unendlich lang. 

Planungen sind fertiggestellt

Die Planung allerdings sei fertig. „Es kann gebaut werden“, sagt Brockmann: „Das kann realistisch werden.“ Wenn Hannover im Frühjahr grünes Licht gebe, könne im Sommer 2017 gebaut werden. Brockmann geht davon aus, dass es so kommen wird.

Das gilt auch für die zweite Radwegmaßnahme, die im Konzept zu finden ist: Ahnsen. Wenn das Land die Maßnahmen durchführt, wird sie auch vom Land finanziert, was aber nicht bedeute, dass die Gemeinde nicht ebenfalls zur Kasse gebeten wird, Stichwort Rehren und die Auestraße. Aber, so Brockmann, auch wenn Hameln eine neue Oberflächendecke für den Bereich von Bernsen nach Steinbergen plane, bedeute dies nicht, dass Kosten auf die Gemeinde zukommen, erklärt Brockmann: „Wir haben nicht vor, auszubauen.“ Aber man werde natürlich die Gemeinde fragen: „Soll etwas mit repariert werden?“

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