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Fahrzeughalle wird am Freitag eingeweiht

Ortfeuerwehr Möllenbeck feiert Fahrzeughalle wird am Freitag eingeweiht

Für die Ortsfeuerwehr Möllenbeck ist am 19. August 2016 der Startschuss für das Bauprojekt „Neue Fahrzeughalle“ gefallen. Wenn der Neubau am 6. Januar mit geladenen Gästen offiziell in Betrieb genommen wird, wird auch das neue Einsatz-Fahrzeug vom Typ LF 10 in Empfang genommen.

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Ein schlichter Zweckbau mit inneren Qualitäten. Das neue Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Möllenbeck ist nach den neuesten technischen Vorgaben und gesetzlichen Bestimmungen ausgelegt.

MÖLLENBECK.  Bislang war das Fahrzeug bei der Schwerpunktfeuerwehr Rinteln untergestellt.

 Der Neubau „ist nach neuesten Vorgaben“ ausgelegt und bringe einige positive Veränderungen mit sich, erklärte Tim Schinz vom Organisationsteam um Ortsbrandmeister Markus Dinter beim Lokaltermin für unsere Zeitung. Eine der wesentlichsten Verbesserungen sei die Erweiterung von zwei auf drei Fahrzeugstellplätze. Hintergrund: Unter anderem musste auch für den LF 10 zusätzlicher Raum geschaffen werden.

Wieder normaler Dienstbetrieb

 Für Patrick Novottny, der mit Tim Schinz das neue Haus vorstellte, ist es vor allem „entspannend, dass der normale Dienstbetrieb wieder aufgenommen werden kann“. Die Vorgeschichte dazu: Weil die Ortsfeuerwehr Möllenbeck mit der Ortswehr Todenmann und der Schwerpunktfeuerwehr Rinteln zum Löschzug Mitte gehört, waren das in Möllenbeck stationierte ABC-Erkundungsfahrzeug und das neue LF10 im Gerätehaus am Seetor untergestellt. Ebenso mussten die beiden Fahrzeugbesatzungen von Rinteln aus zu Einsätzen starten, was zusätzlichen organisatorischen Aufwand bedingte.

 Aber jetzt sind (mit den acht „Heimkehrern“) alle wieder da – „und alle freuen sich auf den künftig wieder normalen Ablauf“, blickt Novottny voraus. Aufgrund der deutlich verbesserten Bedingungen erwartet er „eine zusätzliche Motivation für 2017“, vor allem für die Einsatzkräfte.

Alter Schlauchturm wurde abgerissen

 Mit einer Spur von Wehmut – aber nicht allzu viel – denkt er genau wie Schinz an den alten Schlauchturm, der gleichzeitig mit der Halle abgerissen wurde. Zum Trocknen der Schläuche sei sowieso kein Turm mehr erforderlich, erklären beide. „Aber es fehlt ein Stück gewohntes Ortsbild“, bedauert Novottny. Darüber hinaus sei der Turm immer eine wesentliche Orientierungsmarke gewesen, um Ortsfremden eine Wegbeschreibung geben zu können.

 Das neue LF 10 hat inzwischen seinen Weg nach Möllenbeck gefunden und steht in der geräumigen Fahrzeughalle. Deren Fertigstellung sei die Voraussetzung gewesen für die offizielle Übernahme am nächsten Freitag, sagt Schinz. „Es macht doch keinen Sinn, ein Fahrzeug zu übergeben, wenn es nicht da steht, wo es hingehört.“

 Eines sei während der Bauphase ganz wichtig gewesen, so Schinz: „Dass der Dienstbetrieb normal weiterlief.“ Bei Inkaufnahme kleinerer Beeinträchtigungen seien die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr und der Brandschutz in Möllenbeck durchgehend sichergestellt gewesen. Und auch die vorübergehende Verlegung des Umkleidebereiches nach oben ins Gemeindehaus sei kein Problem gewesen.

Ortswehr Exten übernimmt Thekendienst

 Über sämtliche Details wollten sich Schinz und Novottny doch noch nicht auslassen. Damit solle bis zur Übergabefeier am Freitag gewartet werden, verwiesen sie auf den großen Feiertag ihrer Ortsfeuerwehr, den beide ganz entspannt mit ihren Kameraden genießen wollen. Denn die Ortsfeuerwehr Exten habe den Thekendienst übernommen, nachdem die Möllenbecker zuvor die Extener bei ihrer eigenen Fahrzeugübernahme im Herbst 2015 in gleicher Weise unterstützt hatten.

Tag der offenen Tür

 Die offizielle Übernahme von neuer Halle und neuem Fahrzeug will die Ortsfeuerwehr Möllenbeck zunächst mit Mitgliedern und offiziellen Gästen feiern, erklärten Schinz und Novottny, warum es bislang keine öffentliche Einladung zur Besichtigung für die Allgemeinheit gibt. Dafür sei ein Tag der offenen Tür für alle Möllenbecker am 19. August geplant, erklärte Ortsbrandmeister Dinter auf Anfrage. „Wir hatten den Termin so weit nach hinten gelegt, weil ein so schneller Baufortschritt nicht vorauszusehen war.“ who

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