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Fast 700 Besucher im Museum

Hattendorf Fast 700 Besucher im Museum

Karl Hampel schnappt sich die Liste und zählt zusammen: „Es war richtig viel“, sagt der Leiter des Museums Hattendorf auf die Frage nach der Zahl der Interessierten. „698 Besucher“, sagt Hampel.

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Das ländliche Leben in früheren Zeiten lässt sich im Museum wunderbar nachvollziehen.

Quelle: rnk

Hattendorf. Aber das habe auch seinen Grund, meint Rolf Prange: „Wir haben viel Reklame gemacht, und über die Mundpropaganda haben sich erfreulich viele Gruppen gemeldet.“ Tanzgruppen, die Jägerschaft, der ehemalige Vereinsvorsitzende Jörg Landmann mit dem ehemaligen Lehrerkollegium, die CDU aus Bad Münder, Senioren aus Messenkamp, das DRK, und immerhin zehn Schulklassen konnten im vergangenen halben Jahr begrüßt und durch das Haus geleitet werden. Drei Hochzeiten wurden dort geschlossen, alle drei vor der Schmiede, „alle drei bei wunderbarem Wetter“, so Hampel.

Ohne kleine Schäden verlief die Saison auch nicht, meint Prange augenzwinkernd und erzählt von einer Demonstration im Klassenraum: Dort wollte Jörg Landmann in seiner Paraderolle als Lehrer von vor 100 Jahren einmal verdeutlichen, wie laut ein Zeigestock sein kann: Der Stock hat das nicht überlebt. Man kann sich unschwer vorstellen, was Landmann den Kindern demonstrieren wollte: Früher wurde in der Schule durchaus geschlagen. Aber nicht nur die Prügelstrafe hat einige Besucher überrascht, auch der Blick ins Schlafzimmer von einst: „Die hatten aber eine große Tasse“, wunderte sich ein Mädchen. Und diese stand unter dem Ehebett. Ein Blick in die Küche kann ebenfalls erhellen. Etwa, wenn man erfährt, dass dies einst allein das Reich der Hausfrau war, die für ihre Arbeit zwei Stunden früher aufstehen musste.

Jetzt steht das Finale an: Für Sonntag, 18. Oktober, ab 10 Uhr lädt der Verein für Heimatpflege Auetal zum Abschluss der Museumssaison ein. Es gibt Kartoffelpuffer mit Apfelmus sowie Kaffee und Platenkuchen. Die Besucher haben noch einmal Gelegenheit, die Sonderausstellungen anzusehen: Wie und wann kam der Strom ins Auetal? Dazu gibt es alte Fotos aus den Auetaler Ortsteilen und Arbeiten der Dorfschmiede. rnk

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