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Feuerwehr Exten bittet um Vorrang

Exten / Entwicklungsplan Feuerwehr Exten bittet um Vorrang

Der Feuerwehrentwicklungsplan ist zwar noch nicht abgeschlossen. Doch gerade deshalb drängt die Ortsfeuerwehr Exten auf eine Abweichung vom bislang angedachten Plan. Ortsbrandmeister Christian Voß möchte, dass Exten entgegen der bisherigen Planungen anderen Feuerwehren vorgezogen wird.

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Objekt der Begierde der Ortsfeuerwehr Exten: das Hilfeleistungslöschfahrzeug 10. Die Feuerwehr Rinteln verfügt bereits über ein solches.

Quelle: tol

Von Philipp Killmann. Es geht um ein neues Löschfahrzeug, das die Feuerwehr Exten als Ersatz für das in die Jahre gekommene Löschfahrzeug 8 bekommen soll; Modell: Hilfeleistungslöschfahrzeug 10, inklusive Fahrgestell, Aufbau und Beladung, Kosten: 295.000 Euro. Entlastet werde die Stadt durch einen Zuschuss vom Landkreis in Höhe von 40.000 Euro, sagt Christian Voß im Telefongespräch mit unserer Zeitung.

 Ein Drittel der Kosten sei bereits für den Haushaltsplan 2014 vorgesehen, so Voß weiter. Der Rest sei erst für den Haushalt 2015 vorgesehen, „sodass das Fahrzeug frühestens 2016 oder sogar erst 2017 verfügbar wäre“. Und da liegt in den Augen des Ortsbrandmeisters das Problem.

 Das bisherige Löschfahrzeug werde erst 2015 27 Jahre alt. Aber das ist Voß zu spät. Denn erst dann habe die Feuerwehr Exten ein Anrecht auf ein neues Fahrzeug. „Wir wissen, dass andere Ortsfeuerwehren, wie Deckbergen, Krankenhagen und Möllenbeck eigentlich eher dran sind als wir. Aber bei uns ist im Gegensatz zu ihnen kein Neubau für ein neues, größeres Fahrzeug nötig“, argumentiert Voß.

 Darüber hinaus sei das gewünschte Löschfahrzeug für die Feuerwehr Exten einsatzbedingt von besonderer Wichtigkeit. „Die Feuerwehr Exten kommt insbesondere im südlichen Rinteln zum Einsatz und dabei auch beim Hochwasserschutz, da speziell Exten im Gefahrenbereich liegt“, betont Voß. Deshalb sei zudem ein Fahrzeug mit Allradfahrgestell zwingend nötig.

 Damit wäre die Extener Wehr technisch auf dem neuesten Stand und sei im Notfall nicht auf Gerät zur technischen Hilfeleistung von Rinteln oder dem rund zehn Kilometer entfernten Deckbergen angewiesen.

 Einen entsprechenden Antrag habe die Ortsfeuerwehr Exten an die Stadt Rinteln gestellt.

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