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Feuerwehr klagt über Überalterung

Rannenberg Feuerwehr klagt über Überalterung

127 Mitglieder gehören momentan der Ortsfeuerwehr Rannenberg an. Bei 200 Einwohnern ist das für das Auetaler Bergdorf ein guter Schnitt. Allerdings sind nur 16 Feuerwehrleute aktiv. „Und unser Altersdurchschnitt ist erschreckend“, stellte Ortsbrandmeister Dirk Wente während der Hauptversammlung fest.

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Gemeindebrandmeister Michael Möller (rechts) zeichnet Klaus Stummeier für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst aus.

Quelle: la

Rannenberg. Die allermeisten Aktiven sind über 50 Jahre alt, und Nachwuchs ist kaum in greifbarer Nähe. „Unsere Tagesverfügbarkeit ist sehr gering. Daher besetzen wir bei Einsätzen die Fahrzeuge der Stützpunktwehr in Rehren und unterstützen die Kameraden dort“, so Wente. Zu fünf Einsätzen wurden die Rannenberger 2015 gerufen. Dabei handelte es sich um drei Brände und zwei Hilfeleistungen.

Dennoch sei die Ortsfeuerwehr ein Aushängeschild und weit über die Gemeindegrenze hinweg bekannt, so Wente. Die Rannenberger sind nämlich spitze bei den Wettkämpfen nach den alten Richtlinien, den sogenannten Eimerfestspielen. 15 Wettkämpfe haben sie im vergangenen Jahr bestritten und davon sieben gewonnen. Sonst erzielten sie immer vordere Plätze. Fast selbstverständlich holten sie sich wiederum den Gemeindemeistertitel.

An den Zugübungen mit den Feuerwehrleuten aus Rehren-Westerwald und Escher haben die Rannenberger teilgenommen, ihre wöchentlichen Dienste absolviert, Sitzungen und Veranstaltungen wie die Feuerwehrparty, Skat- und Knobelabende, einen Kameradschaftsabend und Eisstockschießen organisiert. Auch am Bau der neuen Boulebahn waren die Mitglieder der Ortsfeuerwehr beteiligt. Höhepunkt 2015 war die Feier zum 80-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr.

„Außerdem haben wir die Hydranten überprüft – und zum ersten Mal waren alle 23 ohne Mängel. Dafür ein dickes Dankeschön an die Gemeinde, die alle von uns zuvor aufgeführten Mängel inzwischen beseitigt hat“, so Wente.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde schließlich Bernd Kautscha geehrt und Gemeindebrandmeister Michael Möller zeichnete den 1. Hauptfeuerwehrmann Klaus Stummeier für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst aus. la

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