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Fördergeld da – Bauarbeiter fehlen

Gehweg in Rehren wird vorerst nicht gebaut Fördergeld da – Bauarbeiter fehlen

Es ist wie verhext: Um eine Gefahrenstelle beim Schulweg zu entfernen beschloss die Gemeinde vor geraumer Zeit, einen Verbindungsweg neben der Grundschule zu bauen. Denn in der Steinbeeke (siehe Grafik) ist es aufgrund der geringen Straßenbreite nicht möglich, einen durchgehenden Gehweg herzustellen.

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Weil auf der schraffierten Fläche kein Gehweg möglich ist, muss er im orange eingezeichneten Teil gebaut werden.

Quelle: pr

REHREN. „Für die nördlichen Baugebiete der Ortschaft Rehren mit etwa 400 Einwohnern besteht damit keine durchgängige fußläufige Anbindung in Form eines Gehwegs an die im Ortskern vorhandene Infrastruktur mit Grundschule, Kindertagesstätte und örtlichem Nahversorger“, erklärte Bürgermeister Heinz Kraschewski bereits im April. Kein unlösbares Problem, sollte man meinen.

Schon damals lagen alle Pläne im Schreibtisch, selbst die in Eigenleistung möglichen Vorarbeiten hatte der Bauhof bereits durchgeführt. Einzig auf die Bewilligung von Fördergeld aus den Leader-Projektmitteln wartete die Gemeinde noch. Sofern diese fließen, solle der Weg noch 2016 fertiggestellt werden, hieß es damals aus dem Bauamt.

Kein einziges wirtschaftliches Angebot abgegeben

Nun, die Fördermittel sind geflossen. Doch gebaut wird trotzdem nicht. „Wir haben ein Problem“, erklärt die stellvertretende Bürgermeisterin Doreen Schwarzlaff am Telefon. „Auf unsere Ausschreibung wurde kein einziges wirtschaftliches Angebot abgegeben.“ Auf einen „mittleren fünfstelligen Betrag“ bezifferte die Gemeinde im April die veranschlagten Baukosten. 50 Prozent der Bruttokosten würden durch Fördermittel aufgebracht. „Aber es gibt einfach keine Firmen, die kurzfristig so einen Auftrag durchführen können“, sagt Schwarzlaff.

Eine frühere Ausschreibung sei nicht möglich gewesen, da man auf die Bestätigung der Fördergelder habe warten müssen. Man laufe aber nicht Gefahr, die Leader-Mittel wieder zu verlieren, so Schwarzlaff. Nun möchte die Gemeinde den Auftrag Ende des Jahres erneut ausschreiben. Fertiggestellt wird der Schutzweg dann wohl erst 2017. Wenn nicht erneut etwas dazwischen kommt.  jak

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