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Förderung des Miteinanders ist „große Baustelle“

Hauptversammlung Dorfgemeinschaft Förderung des Miteinanders ist „große Baustelle“

Verantwortung und Arbeit sollen auf noch mehr Schultern als bislang verteilt werden, nicht zuletzt, damit jederzeit Entscheidungsträger verfügbar sind.

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Vorsitzender Horst Böger (Dritter von links) mit den „Neubesetzungen“ im Vorstands-Team (von links) Jörg Blaha, Uwe Meier und Björn Gölzer.

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Hohenrode. Darum hat die Dorfgemeinschaft Hohenrode bei ihrer Hauptversammlung einstimmig den Vorschlag ihres ersten Vorsitzenden Horst Böger abgesegnet, den Vorstand durch die neu zu schaffende Position eines Stellvertreters für den zweiten Vorsitzenden zu erweitern.

 Die nötige Änderung der Satzung wurde ohne Einwände durchgewinkt und Böger konnte mit Uwe Meier seinen Wunschkandidaten als künftigen zweiten „Vize“ zur Wahl vorschlagen. Mit dem gleichen Ergebnis „einstimmig gewählt“ trat Jörg Blaha die Nachfolge von Björn Gölzer als neuer erster Schriftführer an, der auf eigenen Wunsch eins nach hinten rückte als „zweiter Schreiber“. Und Wiederwahl, selbstverständlich ebenfalls einstimmig, hieß es auch für den zweiten Kassierer Helmut Dorndorf.

 Eine der großen „Baustellen“ der Dorfgemeinschaft ist die Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders der Hohenroder. Das belegte der Jahresbericht. Denn um die jährlichen Standards und Klassiker wie Winterball, Winterwanderung, Skat- und Knobelabend, Sommerolympiade und Erntefest auf die Beine zu stellen, braucht es viele helfende Hände. Darum war Marius Berning und Manuela Blaha der Beifall der Versammlung sicher. Denn beide hatten sich bereit erklärt, das Festkomitee zu verstärken und in dessen Arbeit einzusteigen.

 Ohne ehrenamtliche Mitarbeit zur Förderung des Lebens im Dorf unter der Hünenburg wären auch die vielen kleineren Projekte der Dorfgemeinschaft schwer zu bewältigen, verdeutlichte Horst Böger. Denn selber machen, so weit möglich und dadurch Kosten sparen, ist die Basis, auf der sich auch in Hohenrode mancher Extrawunsch erfüllen oder Dringliches verwirklichen lässt. Aktuelles Beispiel: Die angejahrten Tische im Versammlungsraum des Dorfgemeinschaftshauses machen einen angefressenen Eindruck. Der Wunsch: Die Platten sollen erneuert werden.

 Mehr Aufwand, mehr Zeit und längeren Atem braucht es, um die großen Projekte anzugehen. Das verdeutlichte Ulrich Gölzer als stellvertretender Ortsbürgermeister der Ortschaft Hohenrode-Strücken in seinem Bericht aus der Ortsratsarbeit. Hintergrund: Die Dorfgemeinschaften beider Dörfer gestalten durch eine eigene Fraktion aktiv Ratsarbeit mit. Und das sei auch im vergangenen Jahr „wieder sehr gut gelaufen“, so Gölzer. „Unser großes Thema ist zurzeit der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Ortsfeuerwehr Hohenrode, die in absehbarer Zeit vor allem eine größere Garage für das neue Einsatzfahrzeug braucht. Spätestens im Jahr 2016 werden wir sicherlich etwas davon hören.“

 Außerdem hofft der Ortsrat auf einen positiven Bescheid im Jahr 2016, dass Strücken im Rahmen der Dörfer-Projektgruppe Rintelner Staatsforst ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wird.

 Aber es gäbe noch andere Baustellen, so Gölzer. Das Auskiesungsgebiet in der Wesermarsch sei ein Dauerthema, so wie die instabile Böschung am Liethweg, die im kommenden Jahr gesichert und umgestaltet werden soll. who

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