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Forellen statt Wasserratten

Möllenbecker züchtet Fische im alten Freibad Forellen statt Wasserratten

Wo früher die Möllenbecker schwammen, tummeln sich heute Forellen. Seit nunmehr zehn Jahren geht Werner Pilz in der ehemaligen Badeanstalt von Möllenbeck seinem Hobby nach: der Hege und Pflege von Forellen.

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Werner Pilz kümmert sich um die einstige Badeanstalt.

Quelle: pk

Möllenbeck. Pilz trat damit das Erbe von Umbers Fritz und Heinrich Menneking an. Die beiden Männer rüsteten einen Teil des einstigen Schwimmbeckens um und besetzten die drei neu entstandenen Becken mit Forellen, wie Pilz sagt. Als das Forstamt Hessisch Oldendorf dann vor zehn Jahren einen neuen Pächter suchte, trat Pilz die Nachfolge an.

 „Ich bin hier schon als Kind drin geschwommen“, erzählte er gestern mitten im Regen vor Ort. Denn das Wetter hält Pilz bestimmt nicht davon ab, Tag für Tag nach dem Rechten zu sehen, so wie gestern die Frischwasserzufuhr einzuschalten, damit die Forellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden oder im Sommer bei allzu großer Hitze auch mal die mit Druckluft betriebene Sauerstoffpumpe anzuschmeißen. Und gefüttert werden müssen die Fische auch.

 Bei den Tieren handelt es sich um angezüchtete Teichforellen, die Pilz von einem Forellenzüchter in Bösingfeld erwarb. Fortpflanzen können sich die Teichforellen unter den gegebenen Umständen jedoch nicht, sagt Pilz. „Dafür müssten die Eier aufwendig gezogen werden, von alleine vermehren sie sich nicht.“

 Wenn sich der alteingesessene Möllenbecker nicht gerade an seinen Fischen erfreut, hält er das Grundstück in Schuss. Der Herrengraben, der heute offen am Becken vorbeifließt, sei früher noch untertunnelt gewesen, berichtet Pilz und zeigt nach rechts: „Und da waren die Umkleidekabinen.“ Das einstige Kassenhäuschen dient ihm heute als Schuppen. Dorthin zieht er sich im Winter mal zurück, wenn es allzu kalt wird.  pk 

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