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Freie Fahrt in Todenmann – vorerst

Wintereinbruch verzögert weitere Bauarbeiten Freie Fahrt in Todenmann – vorerst

Für die Ortsdurchfahrt in Todenmann gilt zurzeit: freie Fahrt nicht nur für Anlieger, sondern für den gesamten Verkehr. Denn die „Anlieger frei“-Beschilderung auf beiden Seiten der Baustelle wurde von der Firma, die für die Absperrungen der Baustelle zuständig ist, schon vor Weihnachten mit abgeräumt.

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Die Vollsperrung ist aufgehoben, die komplette Beschilderung weggeräumt. Und schon rauscht auch der Schwerlastverkehr durch die Baustelle.

Quelle: peb

Todenmann. Nachdem der erste Bauabschnitt der Erneuerung der Ortsdurchfahrt mit dem Auftragen der Tragschichten vor den Weihnachtsfeiertagen bis auf einige Restarbeiten fertiggestellt worden war, sollte die Ortsdurchfahrt nur für den Anliegerverkehr freigegeben werden (wir berichteten). Aber es kam anders.

„Der Baustellen-Absperr-Service baute am 23. Dezember nicht nur die Kunststoffzäune für die Vollsperrung ab, sondern auch die ,Anlieger frei‘-Beschilderung“, erläutert Andreas Buchmeier vom Amt für Sicherheit und Ordnung. „In unserem Schreiben an die Firma haben wir nur die Aufhebung der Vollsperrung veranlasst. Die ,Anlieger frei‘-Beschilderung sollte bestehen bleiben.“

Weil der Fehler beim Abräumen der Absperrungen erst nach Weihnachten auffiel, entschloss sich die Verwaltung, die Durchfahrt durch die Baustelle bis auf Weiteres zu dulden. „Die Bauarbeiten sollten am 4. Januar fortgesetzt werden. Aber durch den Wintereinbruch mit Schnee und Eis wird sich dieser Termin verschieben“, sagt Buchmeier. „Es ist davon auszugehen, dass am 11. Januar die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Dann ist damit zu rechnen, dass es wieder zu einer Vollsperrung kommt.“

Laut Aussagen von Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, werden die Tragschichten keinen Schaden nehmen. „Die Autos fahren auf den dicken Tragschichten, auf die bald die dünne Verschleißdecke kommt“, so Brockmann. „Sollte es bis zur Fortsetzung der Bauarbeiten an den Tragschichten zu Beschädigungen kommen, werden diese umgehend repariert.“

Die Umleitung für den Durchgangs- und Schwerverkehr über Eisbergen bleibt ausgeschildert. „Die Beschilderung für diese kurze Zeit abzubauen und nach wenigen Tagen wieder aufzubauen, wäre zu umständlich“, erläutert Brockmann.

Durch den zunehmend starken Verkehr sind die Fußgänger extrem gefährdet. Die Bürgersteige sind an etlichen Stellen noch nicht fertiggestellt. Deshalb benutzen sie die schmale Fahrbahn als Gehweg. Die Folge: Die Fahrzeuge rauschen sehr dicht an den Fußgängern vorbei.

Zur Vorstellung des Sachstandes und der Planungen für die weiteren Bauabschnitte im Jahr 2016 lädt die Stadt zu einer Bürgerinformation ein, die am Mittwoch, 13. Januar, ab 18 Uhr im Gasthaus „Zur Linde“ stattfindet. Dabei werden Vertreter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Hameln), der bauausführenden Firma sowie der Stadt den Bürgern Auskunft geben. peb

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