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Fußweg vor dem Winter fertig

Schaumburg/Deckbergen / Förderung Fußweg vor dem Winter fertig

Einen Bürgersteig entlang der Rosenthaler Straße wünschen sich viele Schaumburger seit Jahren. Bisher endete der Gehweg nämlich abrupt am Ende der Ostendorfer Straße, wer seinen Weg fortsetzen wollte, musste zwangsläufig auf die Straße ausweichen.

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Momentan müssen Fußgänger an der Rosenthaler Straße noch auf die Fahrbahn ausweichen.

Quelle: jaj

Schaumburg/Deckbergen (jaj). Als 2005 die Maßnahmen für die Dorferneuerung erarbeitet wurden, stand der Gehweg daher mit höchster Priorität auf der Liste, passiert ist jedoch – sehr zum Unmut vieler Anwohner und Politiker – lange nichts. Vor wenigen Wochen haben die Arbeiten an der Rosenthaler Straße aber schließlich doch noch begonnen. Und auch für andere Maßnahmen gibt es Hoffnung: Der Förderzeitraum für die Dorferneuerung wurde auf Antrag der Stadt bis zum 31. Dezember 2016 verlängert.

 Rund die Hälfte des Gehwegs, der von der Einmündung des Dorfgemeinschaftshauses bis zur Straße Am Rittereck reichen soll, ist bereits fertiggestellt. „Es ist geplant, dass die Arbeiten noch vor dem Winter abgeschlossen werden“, sagt Volker Kierat vom Tiefbauamt der Stadt. Ein Ziel, das auch die ausführenden Mitarbeiter der Garten- und Landschaftsbaufirma Gerber aus dem Extertal verfolgen. Um einem plötzlichen Wintereinbruch vorzubeugen, werden die Arbeiten aber sicherheitshalber abschnittsweise fortgeführt.

 Insgesamt rechnet die Stadt mit Gesamtkosten von etwa 73500 Euro. Da es sich um ein Projekt im Rahmen der Dorferneuerung handelt, werden 50 Prozent der Nettosumme anschließend in Form von Fördermitteln erstattet.

 Auch das nächste Projekt der Dorferneuerung steht in den Startlöchern: die Sanierung der Gartenriede in Deckbergen. Der Förderungsantrag wird derzeit von der zuständigen Behörde bearbeitet. Läuft alles wie geplant, könnte dann nächstes Jahr mit den Arbeiten begonnen werden.

 Die Straße, die zurzeit in einem schlechten Zustand ist, soll wie zuvor schon die Pastor-Spanuth-Straße, der Hessenweg, Am Thie und die Brunnenstraße gepflastert werden. Eine Verbreiterung der engen Straße sei nicht möglich, erklärt Kierat, dafür soll versucht werden, das teilweise sehr steile Gefälle zu den angrenzenden Häusern auszugleichen.

 Für die Gartenriede wurden schon 130000 Euro in den Haushalt des aktuellen Jahres eingestellt. Für den neuen Etat wird der Betrag noch einmal auf insgesamt 165000 aufgestockt. „Die Kosten sind seit der ersten Kalkulation, die nun schon einige Jahre zurückliegt, gestiegen“, erklärt der Mitarbeiter des Tiefbauamts. Wie auch beim Gehweg an der Rosenthaler Straße werden nach Abschluss der Arbeiten 50 Prozent der Nettobausumme erstattet. 25 Prozent der Restsumme übernehmen die Anwohner, die übrigen 75 Prozent verbleiben bei der Stadt.

 Weitere Großprojekte im Rahmen der Dorferneuerung sind laut Kierat bisher nicht geplant oder beantragt. Es gebe zwar einige Überlegungen, wie der verlängerte Förderungszeitraum bis 2016 genutzt werden kann, „genauere Pläne müssen aber noch im Gespräch mit den Politikern geklärt werden“.

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