Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Gästezahlen normalisieren sich wieder

Umsatzverlust durch Baustellen Gästezahlen normalisieren sich wieder

Etwa ein Jahr lang haben sich die Anwohner der Todenmanner Hauptstraße mit Umwegen, Baumaßnahmen und Einschränkungen zurechtfinden müssen. Empfindlich haben die Bauarbeiten auch die Gastronomie vor Ort getroffen. Im Alten Zollhaus beispielsweise waren Umsatzeinbußen von etwa 40 Prozent die Folge.

Voriger Artikel
Unfall auf Kreuzung
Nächster Artikel
Doch bald Anschluss fürs Kloster?

Hier und da erinnern Barken noch an die Dauerbaustelle in Todenmann. Doch die Ortsdurchfahrt ist wieder frei. So kann sich auch die Gastronomie wieder erholen.

Quelle: mld

Todenmann. Doch seit Dezember ist die Vollsperrung wieder aufgehoben, und für die Gastronomie scheint sich die Lage wieder etwas zu normalisieren: Alles sei inzwischen „wieder wie vorher“, so Geschäftsführerin Caroline Cremer. Das Geschäft laufe, die Kunden kämen jetzt auch wieder, und es würden stetig mehr werden.

Das Ende der Baustellen-Zeit feiert das Gasthaus Zur Linde auf der eigenen Homepage mit einer Nachricht: „Gott sei Dank“ gingen die Bauarbeiten dem Ende entgegen, und es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass Todenmann von Rinteln aus frei erreichbar ist, während der Verkehr von Kleinenbremen aus teilweise noch durch eine Ampelanlage geregelt wird beziehungsweise die Fahrbahn dort noch durch Barken verengt ist – was beides aber kein größeres Hindernis darstellt.

„Wir entschuldigen uns bei Ihnen für die Umwege zu uns und für das lädierte Nervenkostüm des vergangenen Jahres“, steht da zu lesen. Und aus diesen Worten lässt sich ablesen, dass es kein einfaches Jahr für die Todenmanner Gastronomen war.

Kunden trauten sich nicht an Baustellenschildern vorbei

„14 Monate dauerte die Baustelle“, rekapituliert Ulrike Droste vom Gasthaus Zur Linde. Auch sie schätzt den Umfang der Geschäftseinbußen auf rund 40 Prozent ein. Viele Kunden hätten sich einfach nicht getraut, an den Baustellenschildern vorbei bis zum Gasthaus zu fahren. „Wir Todenmanner haben das ja gemacht, aber gerade die älteren Bürger machen das nicht und sind weggeblieben“, so Droste.

Was noch gut gelaufen sei, seien die festen Termine im Jahr, die großen Feierlichkeiten beispielsweise oder die Veranstaltungen rund um Weihnachten. Aber: Die Laufkundschaft habe nun einmal gefehlt, und das habe man gemerkt.

Doch zum Glück für die Todenmanner geht es jetzt wieder bergauf – und auch die Gästezahlen im Gasthaus Zur Linde normalisieren sich, wie Droste sagt. „Wir haben ja unseren Namen und einen guten Ruf.“

Und so endet die Nachricht auf der Homepage des Gasthauses doch auch in einem versöhnlichen Ton: „Was lange währt, wird nun endlich gut.“ mld, lz

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr