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„Ganze Region ist eingeladen“

Todenmann / Ökumenische Friedensdekade „Ganze Region ist eingeladen“

Gläubige aus ganz Rinteln werden im November nach Todenmann kommen. In den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag wird in Deutschland die ökumenische Friedensdekade begangen.

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 Die Josua-Stegmann-Kapelle in Todenmann ist durch ihren großen Glockenturm gut erkennbar.

Quelle: jak

Von Jakob Gokl 

Todenmann. Menschen unterschiedlicher Konfessionen kommen zusammen, um die Gottesdienste zu feiern. Unter der Anleitung von Pastoren, Priestern und Laien werden sie vom 10. bis zum 20. November jeden Werktag um 19 Uhr, in der Josua-Stegmann-Kapelle gemeinsame Andachten halten. „Das Thema der Dekade ist ,Solidarität‘“, erklärt Superintendent Andreas Kühne-Glaser, der am 20. November den Buß- und Bettagsgottesdienst mit Abendmahl halten wird.

Jeder Gottesdienst soll sich dabei einem anderen Aspekt des Themas widmen. Die Wahl sei auf Todenmann gefallen, weil die kleine Josua-Stegmann-Kapelle zur Kommunikation anrege, erklärt Kühne-Glaser. „Man sitzt im Halbkreis, dadurch hat man noch mehr Kontakt zueinander.“

Die Idee hinter der Friedensdekade sei, auch die Gemeinde einzubeziehen. „Es soll keine frontale Veranstaltung sein“, erklärt der Superintendent. Die Woche soll viel mehr ein Appell sein, sich auch abseits des Gottesdienstes mit dem Thema Solidarität zu beschäftigen. „Die ganze Region ist eingeladen teilzunehmen.“ Die beteiligten Kirchengemeinden bekommen für die Vorbereitung der Friedensdekade umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung gestellt, um sich mit den jährlich wechselnden Themen vertraut zu machen.

Laut der Einladung im Gemeindebrief soll es bei der Friedensdekade 2013 nicht nur darum gehen, was Solidarität heute bedeuten kann und wo sie geboten ist, sondern auch, wann man sich dem Missbrauch dieses Begriffs energisch entgegen zu stellen habe.

Als Schirmherrin der ökumenischen Friedensdekade fungiert die ehemalige evangelisch-lutherische Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann.

An der Vorbereitung der Gottesdienste in Rinteln werden auch Konfirmanden beteiligt, so zum Beispiel bei der von der evangelisch-reformierten Jakobi-Gemeinde gestalteten Andacht am Mittwoch, 13. November. Zusammen mit Pastor Heiko Buitkamp erarbeiten die Jugendlichen beim Konfirmandenunterricht das Thema Solidarität und halten im Anschluss gemeinsam mit Buitkamp den Gottesdienst ab. Die Vorsitzende des Kirchenrats der Jakobi-Gemeinde, Biggi Appel, freut sich ganz besonders, dass dadurch nicht nur zahlreiche junge Menschen, sondern oft auch deren Eltern erreicht werden könnten.

Appel ist seit vielen Jahren regelmäßig bei den Andachten der ökumenischen Friedensdekade dabei. Sie schätzt die Kapelle wegen ihrer bedächtigen Atmosphäre. Einzig die Tatsache, dass sie für viele Rintelner nur mit dem Auto zu erreichen sei, sieht sie als Hindernis für einige ältere Bürger, die Abendandachten zu besuchen. 20 bis 50 Gläubige würden meist zu den Gottesdiensten der Friedensdekade kommen.

„In Todenmann kann man auch im kleineren Kreis einen schönen Gottesdienst feiern“, betont Superintendent Kühne-Glaser. Positiv sei auch, dass durch diese Veranstaltung, die seit vielen Jahren regelmäßig in Todenmann durchgeführt wird, etwas für die Gemeinde geworben werde.

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