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Gefährlicher Standort?

Engern / Diskussion um Altkleider-Container Gefährlicher Standort?

Ein Altkleider-Container erregt zurzeit in Engern die Gemüter. Seit Kurzem steht er an der Berliner Straße, der Hauptdurchgangsstraße des Ortes. Und nicht jedem Einwohner gefällt die neue Aufnahmestation für nicht mehr benötigte, aber gut erhaltene Kleider und Schuhe.

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Der Altkleider-Container an der Berliner Straße: Ist er eine Gefahrenquelle oder nicht?

Quelle: jaj

Engern (jaj).  Ortsbürgermeister Dieter Horn wurde schon von mehreren Seiten darauf angesprochen, dass der Container einen sehr ungünstigen Standort habe. Auch er selbst teilt diese Meinung. „Von dem Container geht eine Verkehrsgefährdung aus.“ Zum einen stehe er in einer Kurve, zum anderen sei der Platz bis zur Fahrbahn sehr gering, zumal die Einwurfklappe des Containers auch noch an der der Straße zugewandten Seite angebracht ist. Zudem stehe gerade mal 100 Meter weiter bei der Gaststätte „Zum Hummel“ bereits ein Container. „Da brauchen wir nicht noch einen.“

 Horn hat sich deshalb an die Stadtverwaltung gewandt und darum gebeten, zu überprüfen, ob der Standort des Containers auf dem Privatgrundstück in Ordnung ist, oder ob von ihm tatsächlich eine Gefahr ausgeht.

 „Generell geht von dem Container an sich ja keine Gefahr aus“, sagt dazu Ulrich Kipp, Leiter des Amtes für Ordnung und Bürgerdienste, auf Anfrag. Eine Gefahr entstehe erst, wenn jemand etwas in den Container einfüllen will und zu diesem Zweck beispielsweise direkt in der Kurve anhält. „Verantwortlich für die Behinderung wäre dann aber der Autofahrer und nicht der Container“, sagt Kipp. Diese Situation sollte aber eigentlich eh nicht entstehen, da das Parken und Halten direkt vor dem Container schon durch die Straßenverkehrsordnung untersagt sei. Diese verbietet in Paragraf 12 das Halten an unübersichtlichen Stellen – und zu diesen Stellen gehören naturgemäß auch Kurven. „Das ist zunächst die rechtliche Lage.“

 Dennoch werde die Stadtverwaltung den Hinweis natürlich ernst nehmen und der Sache einmal nachgehen.

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