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Gefühlvolles Halleluja

Besinnliches in Krankenhagen Gefühlvolles Halleluja

Jedes zweite Jahr gibt es ein größeres Adventskonzert. So ist es seit Langem Tradition in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Krankenhagen, genauso wie es dazugehört, dass mindestens ein Gastchor einen musikalischen Beitrag überbringt.

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Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Krankenhagen spielte sein letztes Adventskonzert unter der Regie von Reinhard Uschmann.

Quelle: who

Krankenhagen. Aber nicht so dieses Mal: „Es hat nur Hausgemachtes allein aus Krankenhagen geben sollen“, erklärte Pastorin Gundula Sievert, die selbst mit dem Waldhorn als ihrem Lieblingsinstrument den Posaunenchor verstärkt.

Auch sonst hatte das Adventskonzert in der Erlöserkirche dieses Mal einige Besonderheiten. Dass sich mit dem Gesangverein Krankenhagen als gemischtem Chor, in dem auch der ehemalige Männergesangverein Krankenhagen aufgegangen ist, größere stimmliche Möglichkeiten ergeben, ist inzwischen bekannt. Dennoch überraschte der Chor mit einem gefühlvoll gesungenen, anrührenden „Halleluja“ (von Leonard Cohen). Überzeugend und sehr gut anzuhören geriet das, was Chorleiterin Rita Lüse als „Halleluja à la Gesangverein Krankenhagen“ mit ihren Sängern und Sängerinnen arrangiert hatte.

Gut anzuhören war auch das, was Malte Rost als Überraschungsgast mit ebenso viel Einfühlungsvermögen beisteuerte. „Menschlichkeit“ hat der talentierte 13-Jährige seine Eigenkomposition genannt, mit der er am Keyboard ein Klangbild vom freundlichen Miteinander der Menschen unterschiedlicher Herkunft malte.

Musik verbindet auf vielen Ebenen die unterschiedlichsten Menschen, machte auch Pastorin Gundula Sievert deutlich. Dies belegte nicht zuletzt auch das Adventskonzert, bei dem sich Kirchenchor, gemischter Chor und Posaunenchor zusammentun und zeitweise ein großes Ganzes bilden, bei dem etliche Mitwirkende zwischendrin wiederholt die Plätze in den unterschiedlichen Formationen wechseln. „Weil es so große gemeinsame Schnittmengen gibt“, erläuterte die Theologin.

Und Schnittmengen in Form altbekannter Advents- und Weihnachtslieder waren es, die es ermöglichten, dass auch die Zuhörer spielend mit einstimmen konnten. Darum fiel nicht zuletzt auch das „Fröhliche Weihnacht überall“ scheinbar noch eine Spur fröhlicher aus.

Weniger fröhlich dagegen stimmte die Tatsache, dass das nächste große Adventskonzert nicht mehr ganz so sein wird wie in den vergangenen 27 Jahren. Reinhard Uschmann, der fast drei Jahrzehnte den Posaunenchor geleitet hat, wird am zweiten Weihnachtstag offiziell aus seinem Amt verabschiedet. who

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