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Geld für neue Kirchenband und Pastorenstelle

Krankenhagen / Unterhalt für Gebäude Geld für neue Kirchenband und Pastorenstelle

Der Unterhalt von Kirchengebäuden und Gemeindeleben erfordert Aufwand, der nicht allein aus Kirchensteuer und Kollekte bestritten werden kann.

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 Die „Kirchenband“ sucht zwar noch immer einen eigenen Namen, hat aber schon etliche Auftritte absolviert. So bei der Kirchenführung in Hohenrode im Mai 2012.

Quelle: who

Von Werner Hoppe. Darum unterstützt der Förderverein „Luthers Fünf“ seit jetzt vier Jahren die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden St. Nikolai und Johannnis in Rinteln sowie die Gemeinden in Exten, Hohenrode und Krankenhagen mit zusätzlichen Mitteln und Hilfen. Während der Hauptversammlung im Gemeindesaal der Erlöserkirche in Krankenhagen standen bereits wieder neue Initiativen und Projekte zur Diskussion.

 „Es formiert sich, und weitere Mitglieder sind willkommen“, verwies die Vorsitzende des Fördervereins, Heike Schorling aus Krankenhagen, auf die Dynamik, die „Luthers Fünf“ inzwischen hat.

 Ein Zeichen für Bewegung sei der im vorigen Jahr neu gestaltete Flyer, der die fünf Kirchen vorstellt und beschreibt. „Die (Kirchen-)Führung in Hohenrode ist uns in guter Erinnerung.“ Hintergrund: Im Mai hatte der Förderverein nicht nur die kleine kuschelige alte Kirche in Hohenrode besichtigt, sondern auch die Band kennengelernt, die aus Jugendlichen unterschiedlicher Gemeinden besteht. Das Projekt wird von dem Rintelner Musiker und Komponisten Martin Herrmann geleitet, der unter anderem dafür zwischen seinem Wohnsitz in Köln und seiner Heimatstadt Rinteln hin und her pendelt.

 Die Arbeit der Jugendband, die noch immer auf einen eigenen Namen warte, sei ebenfalls eins der Förderprojekte des Vereins und sei im Vorjahr mit 1000 Euro unterstützt worden, so Schorling. Und die Gruppe habe sich bislang durch andere Auftritte wie bei der „Langen Nacht der Kirchen“, bei Gottesdiensten, der Freizeit der neuen Konfirmanden auf dem Bückeberg aktuell in diesem Jahr ins Gemeindeleben eingebracht, sagt Pastor Dirk Gniesmer (Johannisgemeinde), in dessen Kirchzentrum die Band bisher ihre regelmäßigen Proben hat. Weitere neue Mitglieder – darunter „ein guter und junger Schlagzeuger – sind gefunden, sodass die Aussicht auf Kontinuität gesichert ist“.

 Auch auf dem Personalsektor leiste „Luthers Fünf“ einen Beitrag, berichtete die Fördervereinsvorsitzende – zum Beispiel durch Mitfinanzierung der Pfarrstelle von Krankenhagens neuer Pastorin Gundula Sievert. In diesem Zusammenhang regte die Pastorin von St. Nikolai, Astrid Bunselmeyer, ein neues Projekt an. Angesichts von allein 800 Gemeindemitgliedern im Alter von über 70 Jahren (bei insgesamt 2700 Mitgliedern) werde der Gedanke an einen regelmäßigen Besuchsdienst in Seniorenheimen bewegt. Eine Teilanstellung könne die ehrenamtlichen Helfer entlasten. Bunselmeyer: „‚Luthers Fünf‘ könnte sich beteiligen, weil alle Gemeinden profitieren würden.“

 Auch das Osterfeuer, von den Kirchengemeinden organisiert und von „Luthers Fünf“ gefördert, sei „immer ein schönes Event“, erinnerte Schorling an eine gemeinschaftliche Veranstaltung, die im kommenden Jahr St. Nikolai gerne ausrichten würde. So wurde von der Kernstadtgemeinde signalisiert, die in diesem Zusammenhang um Unterstützung der anderen Gemeinden bat.

 Und es werde im nächsten Jahr auch wieder eine Kirchenführung geben, kündigte Schorling an. Denn: Nicht zuletzt durch eine größere Zuwendung aus einem Erbe „stehen wir zurzeit gut da“.

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