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Granate gesprengt

Fund auf Hof Granate gesprengt

Bei Bauarbeiten für die Erweiterung einer Stallanlage hat ein Möllenbecker Landwirt am Donnerstagabend eine Granate entdeckt. Er informierte die Polizei. Die Granate wurdekontrolliert gesprengt.

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Der Kampfmittelräumdienst war vor Ort.

Quelle: dpa

Möllenbeck.  „Das ist für uns nichts Weltbewegendes“, zeigte sich Oliver Nerge von der Rintelner Polizei gelassen.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sei alarmiert worden. Man habe beschlossen, die Weltkriegsgranate noch am Abend vor Ort, auf dem Grundstück an der Straße Breiter Bören, kontrolliert zu sprengen, um sie nicht transportieren zu müssen. „Die Polizei kam gestern auf unseren Hof, wollte aber eigentlich zu unserem Nachbarn“, erzählte Henning Requardt. So habe er von der Granate erfahren und sei auf die Detonation vorbereitet gewesen. „Das war wirklich ein ohrenbetäubender Knall, und obwohl wir rund 500 Meter entfernt sind, hat der Boden richtig gebebt“, erzählte Requardt.

Die Kühe hätten aufrecht im Stall gestanden, die Vögel seien aufgeschreckt weggeflogen und der Hund richtig sauer gewesen. „Der hat sich so erschrocken“, sagte Requardt. Sein Bruder habe beobachtet, wie die Erde durch die Sprengung hochgeflogen sei. „Das Ganze hat mich an meine Bundeswehrzeit erinnert“, so der Landwirt. Er sei froh, dass die Granate rechtzeitig entdeckt wurde. „Wenn die bei den Arbeiten explodiert wäre, dann wäre das nicht gut ausgegangen.“

la

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