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Grundschule, Gülle und Gossen

Ortsrat Deckbergen diskutiert Grundschule, Gülle und Gossen

Wäre die Einwohnerfragestunde bei Ortsratssitzungen nicht satzungsgemäß eine bloße Fragestunde, dann wäre in Deckbergen sicherlich lange über die momentan angespannte Situation in der Grundschule Unter der Schaumbug diskutiert worden. Statdessen ging es auch um Geruchsbelästigungen und abgesenkte Gossen.

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DECKBERGEN. Immerhin konnte Ulrich Kipp von der Stadt Rinteln die gerade eingetroffene Nachricht weitergeben, dass an der Grundschule eine neue Stelle für Sozialarbeit geschaffen werde (wir berichteten) und dass sich auch die Stadt dafür verantwortlich fühle, die Problematik rund um die Inklusion von emotional-sozial auffälligen Kindern in Angriff zu nehmen, unter anderem durch die Förderung der Zusammenarbeit von Grundschule und Jugendamt. Auch der Umbau der Schule erfolge unter dem Gesichtspunkt, den Anforderungen an eine gelingende Inklusion gerecht zu werden. 700.000 Euro stehen für Um- und Anbauten zur Verfügung.

 Was den Ausbau des Sportheims Deckbergen betrifft, so ist die Voraussetzung für die Freigabe der Investition von 100.000 Euro durch die Stadt dadurch gegeben, dass ein dafür erforderlicher Trägerverein gegründet wurde. Er hoffe, dass andere Ortsteile nicht neidisch würden angesichts der Vielzahl von Investitionen in Deckbergen, merkte August Beißner von der CDU an. Er wurde dann aber schnell von Antje Rinne (WGS) daran erinnert, dass ja alle Ortsteile im Rahmen von kommunalen Förderprogrammen nach und nach mit den notwendigen Investitionen rechnen könnten.

Geruchsbelästigung

 In der Einwohnerfragestunde war von der Geruchsbelästigung die Rede, die an manchen Tagen vom Güllebehälter „Unter der Schaumburg“ ausgehe. „Es stinkt eben doch“, hieß es, obwohl das eigentlich nicht sein dürfe. David Kuhr erläuterte, dass der Bau des Gärungsbehälters in einem langen Verfahren genehmigt und dann alle Auflagen erfüllt worden seien. Dass es bisher noch keine Prüfung der tatsächlichen Geruchsemissionen gegeben habe, liege daran, dass nicht die Stadt, sondern Kreisbehörden dafür zuständig seien, so Kuhr.

 Grasbewachsener Bürgersteig an der Rosenthaler Straße, verstopfte Abflüsse und überwucherte sowie teils abgesenkte Gossen in Schaumburg kamen ebenfalls zur Sprache. Für die Pflege des Bürgersteiges seien die betroffenen Anwohner verantwortlich, so Ortsbürgermeisterin Gisela Stasitzek. Diese würden von der Stadt dazu ermahnt und müssten, falls sie dem dann nicht nachkommen, die Rechnung für die Pflege übernehmen. Wegen der Gossen und der Abflüsse werde man sich erneut an den Baubetriebshof wenden. cok

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