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Gummistiefel als Golfschläger

Sommer-Spaß-Rallye Ortsfeuerwehr Engern Gummistiefel als Golfschläger

Der Engersche Gänsemarsch ist die Sommer-Spaß-Rallye der Ortsfeuerwehr Engern. Und damit der Spaß kein vorschnelles Ende nimmt, gibt‘s nur alle zwei Jahre einen solchen Marsch. Das Konzept geht auf, und auch bei der neunten Auflage und im 18. Jahr gingen am Sonnabend etwa 30 Teams auf die Strecke rund ums Dorf.

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Strückens Ortsbrandmeister Bernd Entorf führt den urigen Gänsemarsch-Golfschläger für sein Team.

Quelle: who

ENGERN. Weil bloßes Marschieren aber längst noch kein Gänsemarsch ist, hatten die Gastgeber wieder tief in ihre Spezialitäten-Kiste gegriffen, um den Spaßfaktor zu erhöhen. Dazu dienen jeweils die Spiel-Stationen, an denen teils kniffelige Aufgaben zu lösen sind. Dieses Mal warteten zehn Stationen auf die Marschierer, und Feuerwehr-Golf an Station zwei zählte eher zu den mittelschweren Aufgabenstellungen. Aber nur scheinbar, stellte nicht nur das Gänsemarsch-Team der Ortsfeuerwehr Strücken fest. Dabei hatten die Strücker mit ihrem Ortsbrandmeister Bernd Entorf (in Personalunion stellvertretender Stadtbrandmeister der Rintelner Feuerwehren) ihren Spitzenmann nach vorne geschickt. Aber gestandene Feuerwehrleute meistern Herausforderungen im Team, sodass Entorf sich auf seine Mannschaft verlassen konnte. Gänsemarsch-Feuerwehr-Golf wird mit Tennisbällen gespielt, die mit einem speziellen Schläger in große Ringe als Ziele befördert werden müssen. Hört sich bis dahin noch leicht an, es klappt aber nur mit gutem Ballgefühl und geschicktem Umgang mit dem Schläger, stellte Bernd Entorf sowie alle anderen Neu-Golfer schon bei den ersten Eingewöhnungsschlägen fest. Denn mit einem ausgedienten Feuerwehrstiefel am rustikalen Stiel den Ball mitten ins Ziel zu befördern, das ist gar nicht so leicht.

Erschwerte Bedingungen

Damit aber noch nicht genug der Spezial-Aufgaben: Denn mit chinesischen Essstäbchen möglichst viele Schrauben-Muttern übereinanderzustapeln (hochkant), das scheint ebenfalls kein Kinderspiel zu sein. Aber erst die Beförderung eines mit zehn Litern Wasser gefüllten Eimers in der Engerschen Schubkarre verlangte ganze Kerle beziehungsweise starke Frauen. Denn, so verriet Ortsbrandmeister Thomas Reese beim Besuch der ersten Stationen: „Wir haben die beiden Griffe der Karre abgeflext und einen Griff wieder in der Mitte angebaut – damit müssen die Teilnehmer irgendwie zurechtkommen und den Eimer über Hindernisse ins Ziel bringen und so wenig wie möglich verschütten.“

Egal, ob Feuerwehr-Golf, umgebaute Schubkarre oder Disziplinen wie die mit der geheimnisvollen Bezeichnung Rollreibung oder Druckausgleich – allesamt hatten sie es in sich und verlangten den Teams alles ab. Darum war es spannend bis zum Schluss und bis zur Siegerehrung, bei der sich das Team der Ortsfeuerwehr Wennenkamp überrascht ganz oben auf dem Treppchen fand – vor den Gänsemarschierern der Teams 1 und 2 der Ortsfeuerwehr Hope aus dem Heidekreis. who

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